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Sonntag, 4. Mai 2025

Kapitulation

 Still bin ich hier geworden, ob hier noch jemand liest? Ich habe immer für mich geschrieben und werde es sicher auch weiter tun, aber es fehl(t)en die Worte, die Zeit und auch vielleicht die Muse? 

Es passiert so viel, in der großen Welt, in der Umwelt und hier in meiner kleinen Welt. Die Prioritäten lagen in den letzten Jahren sehr viel auf dem Ehrenamt, danach kam lange nichts, dann kam unser wir und dann wieder lange nichts. Dazwischen, je nach Notwendigkeit die Menschen, die im Leben eine Rolle spiel(t)en und manchmal, aber nur sehr manchmal kam dann ich. 

Bis ich dann, eigentlich ab Februar bis Mitte April auf der Nase lag. So richtig krank, der Körper hat die Reißleine gezogen und sich mit Viren und Bakterien auf die unterschiedlichsten Arten rumgeschlagen. Klinisch gesund bin ich wieder. Die Nachwirkungen von 20 Tagen hochdosiertem Antibiotika laufen mir noch nach, schlafen kann ich wie ein Stein von der Länge lasst uns nicht sprechen. Zu lang... Ein deutliches Zeichen für "du läufst nicht rund". 

Dieses Jahr ist also mal wieder gewollt und ungewollt (dazu mehr, wenn ich darüber schreiben kann) die Zeit der Fokussierung auf das Wichtige im Leben,. Das da wäre unser wir und ich. Wir hatten nie eine Krise und doch merke ich, wie gut es uns tut, das ich nicht dreimal die Woche abends weg bin, in der übrigen freien Zeit die Zuarbeiten zum Ehrenamt mache und mich an den Dingen aufreibe, die ich letztlich doch nicht ändern kann. Ich kann nur mich ändern und meinen Umgang mit den Menschlichkeiten, daher kapituliere ich. Das fällt schwer, denn eigentlich steht über meinem Namen "die, die Wege findet" aber in diesem Bereich ist der Weg für mich nicht mehr begehbar. Auch nicht mit schwerem Gerät. 

Es gibt wichtigeres, als Brocken wegzuräumen, die andere immer wieder hinwerfen um eine Ausrede zu haben, warum sie sich nicht bewegen wollen. 

Entsprechend auf zum neuen alten Ziel: dem wir, dem ich und dem Leben mit dem Mann, der immer an meiner Seite steht, egal was ist. 


Freitag, 12. April 2024

Inspriation

 Ich könnte euch ja jetzt das Neuste vom Neuen erzählen, von Menschen die menscheln, von Übergrifflern, die übergreifen, von Aus-/Be-/Dauernutzern, die nutzen, aber heiiii es scheint die Sonne und da Frau Zigge mich inspriert hat (besser als transpiriert wobei so ein Feger wie sie ist, könnte man da schon... lassen wir das) bekommt ihrs jetzt


B, wie Banane oder besser... B wie:

Blau

Blauer Himmel, blaues Meer, blaue Flecken an den Beinen und Armen. Irgendwas ist ja immer, aber das ich mir überlege nur langarm anzuziehen, bei wirklich tollem Frühsommerwetter ist schon was. Liegt an der (fehlenden) Motorik und dem Anecken. Ich warte auf den Moment, in dem der beste aller Ganter verdächtigt wird, dass er mich verdrischt  (ich werde berichten). Blau-weiß ist dieses Jahr meine Seifenfarbe. Ich möchte sie so richtig tiefblau färben ohne das sie abfärbt. Da werde ich noch einiges üben müssen...

Bettschwer

Derzeit falle ich nachmittags ins Mittagsschlafkoma, ich bin so dermaßen müde, trotzdem kann ich nachmittags und abends nur noch schnell einschlafen, wenn ich mir was auf die Ohren packe. Was mich dazu veranlasste festzustellen, dass Audible eigentlich die TKKG-Kassette der 20er ist. Warum? Ich kann ein Hörbuch von einer eigentlichen Spielzeit von 12 Stunden 48 Stunden hören, weil ich immer wieder "zurückspulen" muss. 

Birke bucht Eiche, Brennwert

Genau in der Reihenfolge brummel ich vor mich hin "Wer zum Teufel ist eigentlich auf die dumme Idee gekommen, dass wir einen Kamin bekommen und damit heizen?" Frage ich jedes mal, wenn der Herr Ganter und ich draußen der meditativen und wirklich sehr sinnvollen Tätigkeit des Holzstapelns nachgehen. Also nicht das so ein Kamin nicht toll ist, wenn man gerne staubsaugt, Asche wegwischt, Wände jährlich streicht - das ist wie mit Hundewelpen: Sie geben einem soooo viel zurück -> angenagte Holzbeine, gepinkelte Teppiche, zerrupfte Schuhe usw. usw. aber wenn sie dann satt und zufrieden auf dem Schoß liegen und schlafen....ist es dolle kuschelig ;-)

Bunte Eier

Gab es dieses Jahr zu Ostern. Selbstgemacht. Mit Rotwein, Zucker und viel Geduld. Glitzern sollten sie. Haben Sie, aber ich kann es nicht weiterempfehlen. Ich hab halt mal wieder zu viel Reels geschaut und die sahen sooooooooo toll aus. Blöd ist halt nur, dass die Lebensmittelfarbe doch durch die Schale zieht und das Eiweiß strahlend rot oder blau war. Hätten die Eier nach Rotwein geschmeckt wäre es ok gewesen, aber süß? Der Zucker ist nämlich doch reingezogen, also ich habs geschmeckt, der Ganter nicht. Aber mit Maggi ging auch das. 

Bärchenwurst

Wie ich das jetzt drauf komme, weiß ich auch nicht so recht. Vielleicht weil ich Hunger habe? Bratwurst gab es gestern als Currywurst und somit ist die Bratgrillwurst jetzt auch abgefrühstückt. Nein nicht im Brötchen, es gab Biokartoffelstäbchen ;-)


Habt ein wunderschönes Wochenende und bleibt Blau....




 



Mittwoch, 3. Januar 2024

366 Tage voller Möglichkeiten

 ok, heute sind es noch 363 Tage die vor uns stehen und ich freue mich auf ein glückliches, zufriedenes Jahr. 

Auf die Frage an den Weltbesten, welche Vorsätze wir für dieses Jahr haben, bekam ich die ernste Antwort "wir brechen doch nicht mit Traditionen oder?" Wir lachten beide, stimmt, an unseren Traditionen halten wir fest. 

Die letzten Wochen im alten Jahr waren lehrreich, ernüchternd, traurig, kalt, aber eben auch voll von Glück, Freundschaft, Liebe und Wärme. 

Wegbegleiter, sie begleiten den Weg. Sie kommen dazu, laufen mit, feuern an, halten auf, unterstützen, tanzen gemeinsam mit uns, ziehen uns und werden manchmal durch den von uns gerissen. 

Dann sind da noch die, die einen anderen Weg einschlagen. Oder die, die einem immer wieder ihre eigenen Steine vor die Füße schmeißen um dann aufzufordern, dass wir sie wegräumen müssten, immerhin sind wir ja Freunde. Auch da waren wir gemeinsam, der Weltbeste und ich in der Vergangenheit oft da. Der Weltbeste im Hintergrund, wenn ich mal wieder meinte, ich müsste die Welt für XYZ retten, aber eben auch mittragend. 

Mit dem Verlauf des letzten Jahres, hat es sich geändert, noch mehr merken wir unser wir, leben unseren Weg und schon lange überfällig, wir freuen uns über Wegbegleiter, aber wir bitten niemanden mehr dazu. Man kann sich anschließen, mitgehen, reinschauen ohne Anrecht auf uns, unsere Zeit und unsere Hilfe. Viel zu selbstverständlich wurde es genommen, das wir immer da sind, immer stoppen und helfend antreiben oder Wege freiräumen. 

Ja, es beschäftigt mich noch, es schmerzt, ganz besonders bei Menschen, bei denen man dachte es sei eine ehrliche "Beziehung" aber es ebbt ab. Ich schreibe hier auch mehr zum "im Gedächtnis behalten".

Für dieses Jahr steht einiges an, gestalten, reisen, bauen, feiern, lustige Zahlen gestalten und und und

Es wird spannend und in einem bin ich mir sicher: Gemeinsam und glücklich mit dem Weltbesten, dem ich vor 19 Jahren zwischen die Füße gestolpert bin. Der mich jeden Tag aufs neue zum Lächeln, manchmal Fluchen bringt und der mir so viel mehr ist, als Worte beschreiben können. 

Auf in das Abenteuer 2024

Euch wünsche ich ein ebenso erfolgreiches, wie gesundes Jahr mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen. 

Freitag, 24. November 2023

Alles hat seinen Sinn

 wer weiß schon wofür es gut ist? 

Hadern, zweifeln und den Kopf in den Sand stecken, das ist nach den letzten drei Wochen irgendwie der Tenor hier gewesen. Es passiert viel und doch wenn ich zurückschaue, nichts was mich umhaut. Auch wenn es mich dreimal physisch umgehauen hat. 

Stress ist was für leistungsschwache... haha. Aber mal ehrlich wer braucht einen zerstochenen Reifen, eine Reifen-Lieferung die ausfällt, ein Konzert am Abend, das man ohne Auto nicht erreichen wird, eine Beerdigung eines lieben Menschen, der einem so viel mehr gegeben hat in kurzer Zeit als die eigene Erzeugerin, einen Anruf das man ein Ersatzauto bekommt, den weltbesten glücklich machen kann, weil er zu diesem einzigen Konzert in Deutschland gehen kann, einem weiteren Anruf, dass das Ersatzauto doch nicht zur Verfügung steht, einem nächsten Anruf, dass die Reifen in Sonderlieferung nun doch kommen und man um 15 Uhr da sein darf, und nun einer kommenden Fahrt und hoffentlich morgen einem ersten Weihnachtsmarktbesuch, mit dem weltbesten. 

In vierzehn Tagen Weihnachtsfeier, in drei Wochen die Stadt des Herzens und dann ist das Jahr fast vorbei. Die Rauhnächte werden dieses Jahr gelebt und zelebriert. Das Jahr kann langsam aber sicher weg, ich möchte bitte ein Neues, zu vieles lief dieses Jahr nicht wirklich rund. 

Aber dennoch:wir sind gesund, wir lieben uns, wir haben uns und alles andere lässt sich erledigen und tragen. Gemeinsam. Danke mein Weltbester.  

Mittwoch, 22. November 2023

Lange her

 Oder auch zerrende Zeit. Wenn ich nachts vom Weltbesten geweckt werde, weil ich im Traum brülle und um mich trete, schlage und dann heule ist viel im Argen. 

Wer bei mir zum Freund wird, ist tief in mir drin. Die Verabschiedung kostet gerade Kraft, schmerzt wahnsinnig und nein es gibt kein zurück. Aber sie reißt gerade noch ein Feld wieder auf, Angst  eine sehr alte Angst, Angst nicht Nein-Sagen zu dürfen weil dann was schlimmes passiert und Angst vor dem Verstoßen werden weil ich nicht gefügig bin, und eigentlich würde ich jetzt gerne heulend ins Bett zum Weltbesten, aber ich muss zur Arbeit. 

Diese Ängste sind alt, ich weiß, dass sie irreal sind und ich weiß, dass sie unbegründet sind, aber keine Therapie der Welt kann diese tiefsteinprogrammierte Verhaltensweise löschen. Sie bewusst machen, sie begreifbar machen, hilft sie zu verstehen, aber in Zeiten, in denen die Haut dünn ist, dann kann sie an die Oberfläche und es kostet Kraft sie zu bändigen.   

Samstag, 10. Oktober 2020

Moral?

Das Doppelleben. Nein ich verurteile es nicht, wenn jemand für sich entscheidet ein Doppelleben zu führen, sofern er sich auch dort an die geltende Gesetzgebung hält. 

Aber jemand, der ein Doppelleben so führt, dass sein Lebensgegenüber dabei dauerhaft belogen wird, ist für mich ein Mensch, den ich nicht in meinem Umfeld möchte. 

Die, die mich schon lange lesen wissen warum. Sich selbst belügen (was schon nicht machbar ist) ist eins, andere Menschen belügen und dabei ganz bewusst in Kauf nehmen, dass man sie bis in ihr innerstes verletzt ist verachtend, respektlos und weit weg von Gemeinsamkeit, von Liebe erst recht. 

Wenn jemand ein Doppelleben führt mit "es geht nicht anders" dann ist es für ihn eine bequeme Ausrede. Ein "ich möchte niemanden verletzen" ist ein "ich habe den Arsch nicht in der Hose mit den Konsequenzen für mein Handeln zu leben". 

Ja, man verletzt evtl. mit "ich möchte noch mit jemand anderem meine Zeit, das Leben, das Bett - was auch immer - teilen" oder auch "ich liebe dich nicht mehr, möchte mich nicht trennen und gehe mit einer anderen Person ins Bett, die ich Liebe" - aber man gibt seinem Gegenüber die Chance, für sich selbst zu entscheiden, wie weit es bereit ist, diesen Weg mitzugehen. 

Das Hintertürchen sich offen halten, weil man ja, wenn der Nebenweg schief geht, zurück an den heimischen Herd kann ohne Diskussionen ist so bequem und so egoistisch. 

Der Gedanke, wenn dieser Betrug im Nachhinein aufgedeckt wird und dann keine Möglichkeit mehr zur Erklärung besteht, der wird verschoben, "passiert mir nicht". Selbst wenn nicht, sich als Master für das Wohl eines anderen Menschen ermächtigen, zeugt von einer kranken Persönlichkeit, die letztlich nur um sich selbst besorgt ist und der das Wohl ihres Gegenübers scheißegal ist. 

Aus diesem Grund werde ich auch sehr direkt, wenn mir jemand sein Leben als toller Hecht vorstellen will und es sich dabei letztlich nur um eine billige Luftnummer voll mit Minderwertigkeitskomplexen handelt.

 

Dienstag, 6. Oktober 2020

ZIgeunerschnitzel im Mohrenkopf

 genau das werde ich demnächst hoffentlich in Kiel essen. 

Ernsthaft, wenn eine vermeint. Feministin einem Schwarzen verbieten möchte, dass er sein Restaurant so benennt, wie ihn seine Freunde nennen, nämlich Mohrenkopf, dann läuft die Tante nicht ganz rund.

Es wäre schön, wenn sich alle mal auf den Schutz von denen beschränken, die ihn wirklich möchten und nicht wild durch die Gegend rennen und anderen einen vermeintlichen Schutz aufzwingen wollen, der sowas von ausgrenzend und rassistisch ist, dass es schon beim zuhören Morphinpflaster benötigt um diesen Driss auszuhalten. 

Mensch mit Penis, Mensch ohne Penis oder Mensch mit Vagina? MeisterInnen-Brief oder AußenMeister-Brief? 

Lebt doch einfach Nächstenliebe und so wie ihr behandelt werden wollt, dann ist wirklich alles in Butter und lasst der Frau ihre Kette, die nicht weiter reicht als vom Bett bis zum Herd, dem Typen seine Pantoffeln und dem Jungen sein Feenkleid, während das Mädel auf dem Baum rumturnt und Seeräuber spielt. Und hei es ist scheißegal, wie ihr das nennt, so lange es respektvoll und nicht abwertend ist. 

In Schwaben ist Seggel oder auch Arschloch überhaupt kein bösartiges Schimpfwort, sondern eher ein Kosewort, wenn es richtig ausgesprochen wird, abwertend dagegen im entsprechenden Tonfall und im Zusammenhang. Sagst du das im Norden kanns die passieren das dir die  Ohren von der Schelle flattern. Sprecht und lebt miteinander. 

Lebt eure Sexualität, mit wem und wie ihr wollt, so lang das Gegenüber das genau so will, und fertig. Wie ihr euch dabei nennt ist mir scheißegal, aber habt dann bitte auch so viel Toleranz, dass ihr anderen ihr Handeln nicht absprecht. 

Habe fertig.