das ein Schulleiter einen nicht gerade mit offenen Armen empfängt, wenn er im vergangenen Jahr durch den Besuch eine Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde für einen seiner Lehrer eingefangen hat, ist eigentlich jedem klar.
So war es dann auch heute in der Schule von meiner kleinen R. Die Zustände sind jetzt, gut vier Wochen nach Schuljahresbeginn schon wieder so unter aller... das Mutter R. sich einen Termin geben lies. Da ich ja schon bei dem letzten Termin dabei war, war es für sie klar, dass ich auch diesmal als Ruhepol und Seelenverstärker mitkomme.
Der Rektor war weniger erfreut. Noch weniger als Mutter R. ihm mitteilte, dass ich außer der besten Freundin auch noch Autorin sei, die gerade für ihr nächstes Buch über das kleine R. recherchiert...
Das Gespräch ergab, dass der Rektor erwartet, dass das kleine R. alle Probleme im Alleingang regelt und seine Mutter da raushält. Da man aber ja nun jetzt vor Ort war, wird der Rektor diesen Vorgang in die Hand nehmen und der kleinen R. mitteilen wie es weitergeht.
Das es sich beim kleinen R. noch lange nicht um ein volljähriges Menschenkind handelt, dass das kleine R. zwar körperlich gehandcapt ist aber der Verstand keinerlei Einschränkungen hat wird gerne außer acht gelassen. Naja zumindest dann, wenn es bequem ist, in den Fällen wo man dem kleinen R. etwas vorschreiben möchte, degradiert man sie dann kurzerhand zu einer 5jährigen die neben ihrer eingeschränkten Bewegung auch über wenig bis keinen Verstand, geschweige denn eigenen Willen verfügt.
Nun schauen wir mal wie es weiter geht. Da die Gesundheit vom kleinen R. durch den ganzen Stress wieder angeschlagen ist, hat sie nun bis Ende der Woche Erholungszeit vom Doc verordnet bekommen, sind die Ohren und der Hals dann wieder in Ordnung geht es Montag zur Schule.
Schlimm ist, das man ein Recht auf Bildung hat, aber einem die Bildung verwehrt wird.
Hier wird ein geistig intaktes 15 jähriges Mädchen, das seit seinem 8 Lebensjahr flüssig schreiben und lesen kann, aufgezwungen sich mit "Lernstoff" der 2. Klasse zu beschäftigen, weil die Klassenkameraden ja noch nicht so weit sind. Inklusion ist in der Mittelstufe, zumindest in NRW, ein Fremdwort und ein Kind welches regelbeschulbar ist, wird somit dem ständigen Stress der Unterforderung ausgesetzt...
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cut
Die Tage zwischen Donnerstag und heute erscheinen irre lang....
Für welchen Film wird eigentlich gerade gedreht und wer hat dieses Drehbuch verbrochen?
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Dienstag, 9. September 2014
Mittwoch, 7. Mai 2014
Die Schere
Hans schreibt heute von Kopf und Kragen und der Schere im Kopf.
Eine ganz anders gelagerte Schere trage, nein eigentlich ein paar Scheren in anderen Bereichen trage ich gerade mit mir rum.
Es sind die Scheren aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Aber hei, warum sollte man das alles alleine lösen, dafür gibts ja Fachkräfte.
Da mein zuverlässiger Hausarzt meinte, dass die Krankenkasse sich beschweren könnte, wenn ich länger krank geschrieben bin wegen der Anstalt, habe ich also mal wieder einen Lala-Doc aufgesucht.
Die erste Sitzung war ja nur "Bestandsaufnahme" - Ich habe dem armen Mann innerhalb einer Stunde einen kurzen Überblick gegeben und meine Anforderung war eigentlich klar:
Scheren anschauen, begutachten und in die Alteisensammlung geben, wozu ich fachgerechte Hilfe erbeten habe. Er meinte genau das sei seine Richtung. Also nahm ich an, dass es was werden könnte mit uns.
Heute unser zweites Date.
Tja, er hat wohl die Anforderung nicht so ganz verstanden.
Jedenfalls gab er mir den Rat, dass ich doch einfach die Scheren, die ich so rumtrage vergessen soll und mich auf was anderes konzentriere. Ähm, wozu brauche ich ihn dann? Das hab ich ja bisher sehr gut gemeistert. Also darf er seine wertvollen Hilfen ab nächste Woche wieder jemand anderem anbieten, denn er hat einen freien Termin. Außerdem ist das sicher ein Fußfeti, denn er besteht darauf, dass man seine heiligen Hallen nur in Strümpfen oder barfuß betritt.
So und nun seid ihr dran:
Eine ganz anders gelagerte Schere trage, nein eigentlich ein paar Scheren in anderen Bereichen trage ich gerade mit mir rum.
Es sind die Scheren aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Aber hei, warum sollte man das alles alleine lösen, dafür gibts ja Fachkräfte.
Da mein zuverlässiger Hausarzt meinte, dass die Krankenkasse sich beschweren könnte, wenn ich länger krank geschrieben bin wegen der Anstalt, habe ich also mal wieder einen Lala-Doc aufgesucht.
Die erste Sitzung war ja nur "Bestandsaufnahme" - Ich habe dem armen Mann innerhalb einer Stunde einen kurzen Überblick gegeben und meine Anforderung war eigentlich klar:
Scheren anschauen, begutachten und in die Alteisensammlung geben, wozu ich fachgerechte Hilfe erbeten habe. Er meinte genau das sei seine Richtung. Also nahm ich an, dass es was werden könnte mit uns.
Heute unser zweites Date.
Tja, er hat wohl die Anforderung nicht so ganz verstanden.
Jedenfalls gab er mir den Rat, dass ich doch einfach die Scheren, die ich so rumtrage vergessen soll und mich auf was anderes konzentriere. Ähm, wozu brauche ich ihn dann? Das hab ich ja bisher sehr gut gemeistert. Also darf er seine wertvollen Hilfen ab nächste Woche wieder jemand anderem anbieten, denn er hat einen freien Termin. Außerdem ist das sicher ein Fußfeti, denn er besteht darauf, dass man seine heiligen Hallen nur in Strümpfen oder barfuß betritt.
So und nun seid ihr dran:
Samstag, 29. März 2014
Mir verschlägt
es ja nun wirklich sehr selten die Sprache, heute ist es wieder passiert.
Und nachdem ich mittlerweile darüber lachen kann, ist mir aufgefallen, dass das der Stoff für ein neues Buch werden könnte. Titel?
"Das eigene Geschlecht kritisch betrachtet" oder "Warum Männer niemals Frauen verstehen werden".
Möglich wäre auch "Die Weiber ticken nicht sauber" oder "Wenn ich als Mann auf die Welt komme werde ich schwul".
Ich gebe zu, ich habe bis auf wenige Ausnahmen ein sehr schlechtes Bild von meinen Geschlechtsgenossinnen, aber das es immer noch eine Steigerung gibt...
Ihr Männer tut mir manchmal wirklich, wirklich, wirklich aufrichtig leid.
Und nachdem ich mittlerweile darüber lachen kann, ist mir aufgefallen, dass das der Stoff für ein neues Buch werden könnte. Titel?
"Das eigene Geschlecht kritisch betrachtet" oder "Warum Männer niemals Frauen verstehen werden".
Möglich wäre auch "Die Weiber ticken nicht sauber" oder "Wenn ich als Mann auf die Welt komme werde ich schwul".
Ich gebe zu, ich habe bis auf wenige Ausnahmen ein sehr schlechtes Bild von meinen Geschlechtsgenossinnen, aber das es immer noch eine Steigerung gibt...
Ihr Männer tut mir manchmal wirklich, wirklich, wirklich aufrichtig leid.
Dienstag, 25. Februar 2014
Als nicht therapierbar entlassen
Gestern Nachmittag war es so weit.
Mein Leben wird so trist werden und ich werde sicher nie wieder solch eine tolle sagenhafte Anstalt finden.
Nun gut, damit habe ich nach dem Vorfall vor etwa einem Jahr bereits gerechnet, denn der Kampfdackel konnte ja keine Ruhe geben und sich nicht damit abfinden, dass in ihrer Gegenwart nur noch geschäftliches besprochen wurde.
Nun gut, somit sind dann seit Dezember drei alte Insassen als nicht therapierbar entlassen und man kann gespannt sein, wer als nächstes auf der Kickliste steht.
Die Anstaltsleitung wird sich dann ab nächster Woche mit meinem Anwalt unterhalten müssen, denn so recht sieht dieser nicht ein, dass ich für den entstandenen Schaden ohne Entschädigung gehen soll. Die nächste Therapie will ja auch bezahlt werden.
Wie es mir geht?
HERVORRAGEND, denn:
Die Anstaltsleitung rief mich zu sich und teilte mir mit, dass ich nicht therapierbar bin und meine gestalterischen Fähigkeiten nicht ausreichen. Nach Ablauf der Entlassungsfrist soll ich bitte meine Wege gehen.
Nun gut, damit habe ich nach dem Vorfall vor etwa einem Jahr bereits gerechnet, denn der Kampfdackel konnte ja keine Ruhe geben und sich nicht damit abfinden, dass in ihrer Gegenwart nur noch geschäftliches besprochen wurde.
Sie täuscht sich übrigens wenn sie denkt, dass das nun anders wird.
Denn die Abteilung würde gerne ihren Abgang sehen und mich behalten,
wie viele andere Anstaltsinsassen auch.
Nun gut, somit sind dann seit Dezember drei alte Insassen als nicht therapierbar entlassen und man kann gespannt sein, wer als nächstes auf der Kickliste steht.
Die Anstaltsleitung wird sich dann ab nächster Woche mit meinem Anwalt unterhalten müssen, denn so recht sieht dieser nicht ein, dass ich für den entstandenen Schaden ohne Entschädigung gehen soll. Die nächste Therapie will ja auch bezahlt werden.
Wie es mir geht?
HERVORRAGEND, denn:
Im Leben ist alles nur eine Frage der Perspektive.
Der Untergang der Titanic war für den Hummer in der Schiffsküche ein Wunder.
Der Untergang der Titanic war für den Hummer in der Schiffsküche ein Wunder.
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