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Dienstag, 30. September 2014

September

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Das letzte Quartal für dieses Jahr bricht an und irgendwie ist sehr viel und dann wieder nichts passiert.

Wo sind Winter, Frühling und Sommer geblieben?  Wo sind die Spaziergänge im Schnee, im gerade blühenden Wald oder die lauen Abende auf der Terrasse gewesen?

Wenn ich jetzt über dieses Jahr zurück blicke, sehe ich Menschen die mich mehr oder weniger lange begleitet haben und von denen ich mich verabschieden musste, weil sie mir einfach nicht gut getan haben. Zwei Menschen haben sich verabschiedet, weil ich als Frau Gold nicht in ihr Lebenskonzept passte.

Das Anstaltsleben war im Februar zu Ende und aufgrund besonderer Umstände werde ich sicher innerhalb der nächsten Monate keine neue Anstalt von innen sehen, auch nicht teilstationär.

Geseift habe ich dieses Jahr sehr wenig. Zwei oder drei Seifchen bis März und dann eine Sommerseife sind es nur geworden und sie alle haben es nicht mal in die Seifengalerie geschafft, weil einfach die Muse fehlte.

Die Männerwelt ist, nachdem sie sehr aktiv startete, seit Juli  geknebelt/aufdenMondgeschossen uninteressant geworden. Herr M. ist dafür sehr präsent und eine wahre Bereicherung

Das es da einen Zusammenhang mit der Zeit gibt ist absoluter Zufall-hust. 
Solch eine Wellenlänge ist mehr als ein 6er im Lotto und doch ist es ganz anders,
 als das, was man im Zusammenhang Mänerrwelt, denken könnte. 
Aber Herr M. ist sicher ein Mann und was für einer.
Nur Schade das die Ebene eine ganz andere ist oder auch nicht.

Tja und sonst?

Die Probleme im nahen Osten, der Ukraine, aber auch Afrika und China machen mir manchesmal Angst und ich frage mich wo das hinführen wird. 

Ich baue um, stricke, schlafe und sammle Informationen für das nächste Buch. Werfe alles wieder um, räume um, kaufe neue Möbel und bin nicht so ganz in mir ruhend wie sonst, aber das betrifft ja doch nur Menschen, die mich real kennen, also ist es, für einen Großteil der Leser hier, eigentlich nicht relevant. 
 
Herr U. und ich steuern mit scharfen Schritten auf unseren 10. Jahrestag zu, meine Planung zu diesem Fest läuft schon irgendwie seit Monaten im Hintergrund, denn so was muss ja perfekt geplant werden(wenn ich mich da mal nicht verplane) 

Die kommenden 14 Tage sind voll mit Aktivitäten und dann ist der Oktober auch schon wieder zu mehr als der Hälfte vorbei. Weihnachten rückt näher....

Dienstag, 16. September 2014

Schreibe Frau Gold!

Sagte Herr M. eben zu mir. Nicht das es ungewöhnlich wäre, das mich jemand bittet zu schreiben, aber es ist schon etwas anderes, wenn mir jemand dann auch noch sagt was ich schreiben soll, bzw. über welche Themen und mit welchen Materialien.

Denn im Gegensatz zu hier, ist Papier und Tinte gemeint.

Na mal schauen was ich ihm da so zaubern werde...

Hat hier vielleicht auch jemand einen Wunsch? Gibt es etwas was Du Dir von mir in Form eines Textes wünschst?

Nur nicht zu schüchtern - ich bin gespannt ob sich jemand traut ;)

Sonniger Gruß

Samstag, 13. September 2014

Alles rächt sich

naja fast alles.

Jedenfalls weiß ich nun, dass ich dieses Jahr wirklich geschlampt habe, wenn ich an meine Gesundheit denke. War ich sonst regelmässig schwimmen und in der Sauna, habe ich seit April/Mai ziemlich nachgelassen und nun hab ich den Salat.

Die ersten Viren wären sicherlich an mir vorbeigezogen oder hätten ein kurzes kleines Gastspiel gehabt. Diesmal nicht. Sie haben vor drei Tagen gestoppt und es sich richtig bequem gemacht. Diese sch***dre**** meinten wohl wirklich sie können sich einnisten.

Aber mit den richtigen Waffen und viel Schlaf sind sie auf dem Rückzug. Fehlte noch, dass ich wegen denen meine Dates mit Herrn H. nicht wahrnehmen kann. Herr H. wird sicher noch für viel Schreibstoff sorgen, wobei ich noch nicht weiß, wie ich die Infos zu ihm und unserer Beziehung verpacken werde. Er ist ein ganz besonderer Mensch und die Beziehung zu ihm ist tief gehend, sehr tief gehend.

Er geht mit mir Wege die ich noch nie gegangen bin,  zeigt mir Gefühle, die ich so noch nie gespürt habe und ermöglicht Sichtweisen, die mich staunen lassen. Eine schöne und innige Beziehung, die da gerade wächst...


Mittwoch, 27. August 2014

Wow das geht?

Ich hätte es nicht geglaubt.

Aufgrund von diversen Umständen habe ich jetzt eine Woche lang ein Medikament genommen, das mich so dermaßen runtergeholt hat, dass ich mich wie ein Eisklotz gefühlt und wohl auch benommen habe.

Eine Woche lang überhaupt keine Gefühle ist für jemanden wie mich mehr als heftig. Ich konnte weder lachen, mich freuen noch traurig oder wütend sein, geschweige denn heulen. Dafür hatte ich eine innere Unruhe und das Bedürfnis Bäume auszureißen, wenn ich mich denn dann bewegen könnte, was aber auch nicht ging.

Nach gestriger Rücksprache habe ich mich dann ganz schnell dazu entschlossen dieses Medikament in den Medihimmel zu verfrachten und siehe da, heute morgen stehe ich auf, bin knurrig (weil zu früh), kann lachen und ernst sein und das größte ist, dass ich wieder fühle und Emotionen spüre.

Und jetzt freu ich mich gerade, dass die innere Eiszeit vorbei ist.

Donnerstag, 14. August 2014

Laue Luft, windig, stürmisch


Herr U. hat das Ziel vorgegeben. Er wollte nicht, wie im letzten Jahr, nur am Strand bummeln, er wollte eine Insel die man entdecken kann und auf der es was zu sehen gibt.

Kein Mittelmeer, denn da haben uns die Quallen im letzten Jahr doch sehr den Badespass verdorben und warm sollte es sein. Könnte natürlich auch daran liegen, dass wir im letzten Jahr im September im Urlaub waren und im Sommer gar keine Quallen vor Ort sind,aber sicher ist sicher...

Kanaren wären ja mal toll, dachte sich Herr U. und hat sich für Fuerteventura entschieden.
Ich hatte ja so an Teneriffa gedacht. Gut der LagoPark war der einzige wirkliche Grund für Teneriffa, aber hei ich bin nun mal Viehverrückt. 

Morgens um 7 abfliegen hat einen großen Vorteil, man hat noch was vom Ankunftstag. Der Flug, diesmal mit einer guten Fluggesellschaft, war angenehm und wir waren gegen Mittag im Zielort. Der Weg zum Hotel hat bei mir schon ein "oh eine sehr karge Insel" hervorgerufen. Aber gut, die kürzeste Strecke ist nicht immer die schönste...




Einchecken im Hotel, Badeklamotten raus, umziehen -> Strand. 

Schöner, fast weißer Strand, mit einer netten Bar, angenehm leichter Wind, Wassertemperatur stimmt, Liegen kosten ein Vermögen für einen Tag aber egal, wir haben ja Urlaub. 



Den ersten Abend wollten wir die Hotelküche testen, denn im letzten Jahr haben wir nach 1,5 Wochen wirklich bereut dort nicht früher gegessen zu haben. Gut dieses Jahr haben wir bereut das wir die Hotelküche getestet haben. Das Abendessen ging so gar nicht. Beim Spaziergang fröstelte Herr U. dann leicht, "liegt bestimmt an dem leichten Wind" und kaufte sich ein Sweatshirt, denn ich packe ja für den Sommerurlaub nichts warmes ein...

Das Frühstück ging. Allerdings kann man an Brötchen, Käse und Spiegelei auch nicht wirklich was falsch machen. Beim Bacon allerdings, ach lassen wir das. Ich hätte den Reiseveranstalter jedenfalls ganz sicher verklagt, wenn wir All In Gäste gewesen wären. 

Gibt es unter Euch eigentlich auch jemand, der beim Essen von Eiern oder trinken von Milch im Ausland eine feine Fischnote schmeckt? Mir geht es so und ich habe mit diesem Urlaub beschlossen, keine pure Milch oder Eier mehr im südlichen Ausland zu wählen.

Ab dem zweiten Tag hatten wir einen Mietwagen, der uns zuverlässig über Serpentinen, Pässe, enge Schleichwege und Dünen gebracht hat. Wir sind in den zwei Wochen bis auf wenige Seitenstraßen wohl alle Straßen der Insel abgefahren.Öffentliche Verkehrsmittel waren nicht so der Hit und bei einem Preis von 1,08€ für den Liter Super hat tanken sogar Spaß gemacht... 















Wir haben direkt am Wasser in einem Restaurant gesessen, Fischfutter gespielt, Giraffen und Lemuren gefüttert, Herr U. hat Bocka Negro und Papageienfisch um nur einige Fischsorten zu nennen gefuttert, wir sind im Atlantik geschwommen, haben den zukünftigen Weltmeister im Windsurfen und Kyten gesehen und waren dabei als Letzterer sein Free-Style gefahren/flogen ist.










 
Herr U. hat das erste mal in seinem Leben nicht über eine Zicke geflucht sondern sie mit Genuss verspeist. Ihr Kindlein am folgenden Tag hat dann nicht ganz so gemundet und ich war essenstechnisch sehr langweilig, denn schon ab dem zweiten Abend hat mein Körper die Verwertung von Essen, außer es handelte sich um trockene Kekse, in der Form verweigert, das er alles was oben reinging innerhalb von 15 Minuten an der anderen Seite wieder abtransportierte. Also war Essen nur für den Geschmack auch nicht wirklich nötig. Aber davon haben wir uns nur bedingt beeinflussen lassen. Überall wo es schön war haben wir halt gemacht und die Zeit genossen. 



Sowieso können wir herrlich miteinander Zeit verbringen, lachen, schweigen, spielen und gemeinsam staunen. Wir genießen uns und das immer wieder aufs Neue. Ich habe keine Streifenhörnchen gesehen und war nicht mit Flipper schwimmen, aber auch das kommt noch, denn nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub...

Das wir aus unserer Sicht in der Hauptsaison auf einer Insel waren die eigentlich gerade Nebensaison hat, wurde uns klar, als der Wind immer mehr zunahm, einige Restaurants für vier Wochen in den Urlaub gingen, Windboen das Autofahren erschwerten und der laue Wind in den Dünen zu einem ausgesprochenen Sandsturm wurde. Ich weiß nicht ob es am Wind oder an meinem Gesundheitszustand lag, jedenfalls wurde mir an einigen Tagen im Wind richtiggehend schlecht durch diese ständige Wackelei. Das Essen auf der Terrasse war eigentlich die letzten 5 Tage nur noch möglich, wenn man sich warm angezogen hat und lange Haare so zusammengebunden wurden, das sie nicht ständig vor den Augen oder im Mund flatterten. 

Der Wellengang war für Surfer und Kyter optimal, warum sollte man auch sonst Weltmeisterschaften ausrichten? Für Leute wie mich, die im Meer planschen und rumliegen wollen eher ungemütlich bis hin zu "SOFORT WIEDER RAUS". 



Ich habe im Vorfeld über die Insel gelesen, das man sie hasst oder liebt, keins von beidem trifft für Herrn U. und mich zu, aber wir sind uns sicher, dass wir sie nicht wieder besuchen werden. Das nächste Ziel ist schon grob ins Auge gefasst, wir werden sehen wo uns die Urlaubszeit vorher noch hintreibt. 

Freitag, 8. August 2014

Back again

so wieder in der Stadt mit dem Fluß und der Kirche...

Schön wars, anstrengens wars und ich bin froh wieder hier zu sein. Ausführlicher Bericht und das Lesen Eurer Blogeinträge und die Kommentare dazu der letzten Wochen kommt dann in den nächsten Tagen.

Samstag, 12. Juli 2014

F wie fott

geht es.

Kam Herr U. doch mit "ich will in den Urlaub" um die Ecke. Solche Aussagen mit einer Verweildauer von 14 Tagen muss ich normalerweise direkt sichern. Ich habs nicht getan, wollte noch etwas warten.

Gestern dann Herr U. "gehen wir morgen ins Reisebüro?" - gefragt, getan.

Und nun isses vollbracht. Vierzehn Tage geht es weit weg. Sonne, Strand, Meer und wir zwei in einem schönen Hotel auf einer Insel, die wir beide nicht kennen.

Eigentlich hab ich noch genug Zeit aber ich glaub ich packe heute noch meinen Koffer. Kann mal bitte jemand den Kalender umblättern und dann die Zeit anhalten?


Sonntag, 6. Juli 2014

Wusstest Du,

dass Wölfe nicht nur heulen um sich zu unterhalten?

Weißt Du woher das Sprichwort "durch die Lappen gegangen" kommt?

Weißt Du wie hoch die Zahl der freilebenden Wölfe in Deutschland ist?

Weißt Du, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Du einen Wolf in Deutschland in freier Natur sehen wirst auf null zugeht?

Hast Du Angst vor einem Wolf?

All diese Fragen und noch einige mehr wurden während einer Führung bei den Wölfen  beantwortet. Ich hielt mich zurück und bewunderte die Biologin, die alle Fragen mit einer Engelsgeduld beantwortete. Auch wenn es mir schwer fiel, denn "werden die Wölfe gefüttert" grenzt schon an sehr viel xxxx wenn man vor eingesperrten Tieren steht.

Wölfe?

Männer haben es nie leicht...

Total entspannt...


Da Herr U. und ich uns sehr für Wölfe interessieren und das Bremer Wolfcenter schon länger auf dem Plan stand, haben wir es uns gestern angesehen.

Es ist schön, informativ angelegt und die Führung, sowie die damit verbundene Fütterung, lassen einen schönen Einblick auf Wölfe zu und sind für Leute die sich für das Thema interessieren empfehlenswert.

Ganz anders dagegen ist das Wolfgehege in Merzig, die Gehege sind sehr viel größer, der Wolf erscheint "wilder" natürlicher und man kann ungestörter beobachten. Beide Ziele sind einen Ausflug wert, jedoch werden wir sicher eher wieder nach Merzig fahren.

Den gestrigen Abend verbrachten wir bei Esel, Hund, Katze, Hahn und La Strada bei bestem Wetter im Biergarten um dann anschließend, in einem wundervollen Hotel, bei leckeren Getränken noch den Sieg der Holländer zu schauen.

Nur vier, sehr ruhige Männer, teilten sich mit uns die Lounge...



Freitag, 4. Juli 2014

Mein neuer Freund

sehr zuvorkommend, fast schon devot ist er.

Wenn ich ihn anspreche, schlägt er mir verschiedene Möglichkeiten vor.

Allerdings haben wir wohl ein kleines Verständnisproblem oder muss ich zum Logopäden???

Nachdem ich ihm gerade dreimal eine Adresse genannt habe, zu der er mich morgen bringen soll, hat er tatsächlich mit "Sie können dieses Gerät nicht bedienen" geantwortet.

Den Lachanfall hat er mit Schweigen kommentiert. Ich glaube wir müssen nochmal an unserer Beziehung arbeiten und damit er über seine uncharmante Antwort nachdenken kann habe ich ihm jetzt erst mal den Saft abgedreht. SO.

Sonntag, 29. Juni 2014

Behindert ist das Umfeld



Lehrer aka Sonderpädagogen ignorieren die Bitte, das sie die Eltern direkt informieren, wenn ein Mitschüler eine Erkältung oder Kinderkrankheit hat, obwohl sie wissen, dass eine Erkältung für dieses Kind eine große Gefahr ist und zum Tod führen kann.

Lehrer /SP nehmen sich das "Recht", das Tagebuch eines behinderten Kindes aus dessen Tasche zu nehmen und zu lesen und das mit den Worten "ich bin Lehrer ich darf alles".

Lehrer /SP beschimpfen Kinder mit Handicap als "Bist Du behindert? So doof kann man doch nicht sein."

Lehrer /SP wenden Gewalt an indem sie selbstmordgefährdete Kinder durch Klassenräume stoßen, in Räume einschließen und sich selbst überlassen.

Kinder mit Handicap mobben andere Kinder mit Handicap und Lehrer / SP finden diesen Zustand normal und möchten darauf nicht einwirken.

Kostenträger genehmigen keine dringend benötigten Hilfsmittel für die Pflege Zuhause, denn wenn es nicht so geht, kann man die betreffende Person ja in ein entsprechendes Behindertenheim stecken.

In einer Großstadt wie Goldstückstadt gibt es keinen Zahnarzt der eine Patientin versorgt, die nicht im Behandlungsstuhl sitzen kann. 

Ärzte verweigern die Behandlung einer Rollstuhlfahrerin, weil sie Angst haben, dass ihr Mobiliar in der kleinen Praxis beschädigt werden könnte.

Barrierefrei bedeutet nicht, dass man mit einem E-Rollstuhl die Räume oder Orte befahren kann.

Schüttelst Du auch den Kopf? Denkst das kann nicht wahr sein? Doch das ist es.

Das Schicksal der Kleinen, deren Diagnose seit 12 Jahren eine unheilbare Krankheit,  ist für mich als Außenstehende schon schlimm und ich könnte verstehen, wenn die Familie darunter leidet und wenig Mut hat. Aber diese Familie ist anders.

Jeder Tag ist ein Geschenk und jeder Tag wird mit Freude und viel Liebe gefüllt. Die Gesellschaft macht die Behinderung zu einem Problem. Es gibt noch viele Dinge die ich aufzählen könnte, die der Kleinen und ihrer Familie täglich begegnen und das Leben schwer machen.

Die Geburtstagsfeier der Kleinen, war ein wundervoller Tag mit strahlenden Augen und voller Hoffnung ohne die Gedanken an all die Probleme, die die Gesellschaft verursacht. Ich hoffe sie wird noch viele Geburtstage feiern können und ich bin dankbar, dass dieses Kind mich als Tante Goldi adoptiert hat.

Montag, 9. Juni 2014

Sommer

so kann es weiter gehen.

Ich habe ja noch etwas Zeit und wenn ich auf das lange Wochenende zurückschaue, dann kann das bitte genau so bleiben. Gut ein klein wenig könnte es nachts abkühlen und etwas weniger Luftfeuchtigkeit wäre auch nicht schlecht. Aber Tage die von chillen, sonnen, grillen, schwimmen und vielen kühlen Getränken begleitet werden dürfen sich gerne bis September fortsetzen.

Grillen mit Herrn A., J., T und selbstverständlich mit Herrn U. war sehr entspannend, lecker und schreit nach Wiederholung, ebenso wie der Daiquiri und das Getränk, das demnächst bei unserem Lieblingstappasdealer auf der Karte steht und Frau Gold heißen wird ;).

Freitag, 6. Juni 2014

Enttäuschung

mag ich nicht.

Noch weniger mag ich es Herrn U. zu enttäuschen. Ein großer Wunsch von ihm war einmal noch Charles Aznavour auf der Bühne zu sehen. Umso größer war seine Enttäuschung als ich ihm erzählte, dass dieser vor kurzem einen Auftritt in Deutschland hatte und wir beide dieses Event verpasst haben.

Das dieser Mann, mit nun 90 Jahren, noch auf der Bühne steht ist schon ein großes Wunder, das seine Stimme immer noch so fest und überzeugend ist sowieso.

Nach Suchen habe ich gerade 2 Karten für ein Konzert im benachbarten Ausland ergattert. Ich freu mich wie ein kleines Kind und klar konnte ich nicht damit warten und musste es sofort Herrn U. erzählen - Freude war kein Ausdruck und ich grinse wie ein Honigkuchenpferd.

Hachz...

Ich werde zwar fast nix verstehen, aber ich mag seine Musik und selbst wenn ich nichts hören könnte, das Strahlen von Herrn U. wird den Abend zu einem unvergesslichen Ereignis machen. Und wann hat man schon die Möglichkeit solch eine Größe im Chanson auf der Bühne live zu erleben??

Mittwoch, 4. Juni 2014

Mal eben zwischendurch

- Dank intelligenter Tools, fällt es leicht Entlassungspapiere ohne versteckte Hinweise zu erstellen. - check, nun dürfen sich die Rechtsberater wieder unterhalten.

- Mein neues Hobby, "Frau Gold hilft die Welt ein bisschen besser zu machen" nimmt Formen an.
Dazu vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt etwas mehr.

-  Die Suche nach einem neuen Therapieplatz in einer Anstalt läuft schleppend, mag aber auch daran liegen, dass ich noch gar nicht so richtig weiß in welche Art der Therapieform ich gehen möchte. Eigentlich würde ich ja auch gerne das Hobby leben, aber wer sorgt dann für den Unterhalt?
Auf diesem Weg, dürfen sich gerne 95 jährige
 gut situierte Rentner ohne Erben bewerben, 
wir finden sicher eine Möglichkeit wie ich an das Geld komme.

- Ich befinde mich seit ein paar Tagen in einem Zwiespalt, den ich derzeit nicht lösen kann. Denn es gibt Tatsachen, die kann man nicht ungeschehen machen und mit wenigen Handlungen kann so ziemlich alles zerstört werden, worauf ich vertraut habe.
Ja, sehr kryptisch, aber solange der Zwiespalt vorhanden ist, bleibt es so.

- Vielleicht gibt es bald einen Grund für eine große Feier.

- Wir möchten wieder ein Fellknäuel, allerdings muss erst mein Anstaltsleben geklärt sein. Vernunft geht vor.


Mittwoch, 21. Mai 2014

Alles hat seinen Sinn

sagte die Frau des Vertrauens heute und dem stimme ich umfänglich zu.

"Merkst Du nix? Überleg mal wo Du in nicht allzuweiter Vergangenheit ähnliches erlebt hast...."

Stimmt, da war was und wenn ich es mir so recht überlege könnte sie mit ihrem Gedankengang, sofern man daran glaubt, dass es keinen Zufall gibt, sondern nur Bestimmung, Recht haben.

Jedenfalls betrachte ich das Thema nun noch ausgiebiger und werde mich wohl mit ihr  auch diesbezüglich nochmal eingehend unterhalten. Wenn es denn so ist, wäre die Lösung ja sehr naheliegend...


Dienstag, 20. Mai 2014

Irritiert

habt Ihr mich.

Da habe ich gestern und heute enorm viel Zugriffe auf den gestrigen Eintrag, aber bis auf die Vanillige und den anonymen Hans hinterlässt keiner seine Stimme.

Wie gesagt, selbst anonymes posten geht und wird von mir, bis auf wenige Ausnahmen, auch freigeschaltet.

Aber gut ich lass es mal so stehen.


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Herr S. hat sich auch mal wieder gemeldet er lebt noch aber ist nicht glücklich - tut mir ja leid für ihn, aber wer sich ein Jahr nicht meldet braucht nicht denken, dass ich sein Mülleimer spiele. Herr D. ist wieder Single und meldet sich natürlich wieder - kann er machen oder sein lassen, Erfolg wird er nicht haben. Herr A. ist in geheimer Mission unterwegs, zumindest erklärt mir diese These, dass er mir nicht auf meine "wo gehts hin?" Frage geantwortet hat. Herr T. lässt schöne Grüße ausrichten und freut sich auf den 12.2.20145 (danke Frau Ziggenheimer für den Hinweis), ich mich übrigens auch. Herr B. war zum Kaffee trinken hier und will mich mit in den nächsten Urlaub nehmen - wer von uns beiden lebend wieder kommt weiß nur der da oben. Herr V. irritiert, um dann klar zu stellen, nachdem ich hinterfrage, dass er nur irritieren wollte und dann gibt es noch den Mann ohne Buchstaben, der.. ach lassen wir das.

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Irritiert bin ich auch über die Folgen von diesem Eintrag. Erreichten mich doch mehrere Nachrichten via E-Mail die teilweise lustig aber auch sehr skurill sind. Da ich aber keine privaten Nachrichten hier veröffentliche, kann ich Euch nicht teilhaben lassen. Schullligung, hier gibts heut also nix zum Spannen.

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Wenn ich mir das so anschaue überlege ich ob verschiedene Verhaltensweisen mit den steigenden Temperaturen und der derzeitigen Mondphase zu tun haben. Bekommen die Herrlichkeiten Frühlingsgefühle und wollen für den nächsten Winter vorsorgen indem sie sich über den Sommer das, in ihren Augen, beste Weibchen aussuchen?

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Dann gibt es noch Menschen die sich in einer Phase befinden, die ich als aktue Herz- Schmerzphase bezeichne, und gleichzeitig überlegen den Ehepakt oder ähnliches einzugehen (nein damit bist nicht Du gemeint mein Marzipanschneckchen) anstatt zunächst die eigentlichen Probleme aus der Welt zu schaffen. Ich finde es irritierend, dass manche immer noch glauben, der Ehering oder Kinder sind ein Heilmittel für eine Beziehung.  Wobei, wenn sie ehrlich wären, der Grund darin liegt, dass sie sich etwas vormachen. Und Scheidungen sind heute so teuer.


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Und dann scheine ich Menschen damit zu irritieren, dass ich, trotzdessen das ich indirekt betroffen bin freundlich, lächelnd, besorgt und soweit wie möglich objektiv bin.  Was innerlich abläuft steht doch immer auf einem ganz anderen Blatt. Nein da kommen keine Lügen, aber es gibt Innenleben das niemanden etwas angeht.

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Gestern hat jemand doch tatsächlich mal in den Giftschrank schauen wollen und ich habe ihn gelassen. Ganz hinten links kam das Thema Rape zum Vorschein. Das man allerdings Dinge in den Giftschrank stellen wollte, die sowas von klar auf der Tischplatte liegen war dann für mich wieder irritierend.

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Jetzt seid Ihr wahrscheinlich irritiert aber all das musste jetzt genau so raus. Ich gelobe evtl. Besserung und sollte mich die Muse (was ist eigentlich eine männliche Muse? ein Muserich?) mal wieder knutschen, dann gibt es auch endlich die Fortsetzung.


Montag, 19. Mai 2014

Was für ein Wochenende

Wirklich sehr schönes Wetter, das einige Möglichkeiten geboten hat.

Samstag mit Herrn U. Klamotten gekauft, Garten und Terrasse gearbeitet. Danach auf dem Weg in die Küche, die Umleitung übers Schlafzimmer für ein "kurzes" Nickerchen genommen.

Gartenarbeit macht müde und während man schläft kann man Hunger bekommen.
Eine sehr neue Erkenntnis für mich.

Schade, dass dadurch das Telefonat nicht mehr stattfinden konnte, denn verpennt ist verpennt, aber das war ja nur verschoben.

Der Sonntag begann zwar früh aber er war ebenso wunderschön. Mit der Kleenen und der Blondine brunchen gewesen. Eine schöne Location und ein ausreichendes Brunchbuffet, das in minimalen Details zu wünschen übrig ließ, aber durch die erstklassige Kellnerin absolut vertretbar war. Als komplett Paket war es somit ein wunderschöner Vor- und Nachmittag.

Zuhause dann festgestellt, dass ich trotz guter Grundbräune noch leichten Sonnenbrand bekommen kann. Die Kleene hingegen wird heute wahrscheinlich in Hummerrot durch die Welt gehen. 
Notiz an mich LSF50 für die Kleene ins Handschuhfach
 legen für das nächste Sommertreffen.

Neben der Info, dass es Tantchen schlecht geht und der Aufenthalt im KH kurz bevor steht noch erfahren, dass zwei sehr liebe Menschenkinder heiraten werden und währenddessen einer sehr angenehmen Beschäftigung nachgegangen.

(das freut mich wirklich für Euch - sollte das allerdings ein Witz gewesen
 sein, wird das lebenslangen Marzipanentzug nach sich ziehen)

Interessante Gespräche geführt, mit Herrn U. wichtige Dinge besprochen und den kommenden Urlaub geplant. Wie schön, dass wir bei wichtigen Entscheidungen und Ansichten immer einer Meinung sind und sollte das Wetter uns wirklich einen Strich durch die Rechnung machen, haben wir gsd ein Wellnesshotel gebucht in dem wir sicher keine Langeweile bekommen werden.

Frau Schw. teilte dann um 5 Uhr mit, dass Tantchen seit der Nacht im KH ist.  Jetzt fängt das Bangen wieder an und ich hoffe das sie schnell wieder fit ist.

Die kommende Woche ist  voll und dann geht es rasend schnell in den Urlaub. Ick freu mir und bin gespannt was München und alle anderen Orte auf der Route für Überraschungen präsentieren werden.

Freitag, 16. Mai 2014

Na aber sowas

Ich habe gerade dreimal hingehört und selbst beim Dritten mal komme ich zu dem Schluss, dass mir der Sprechende Schuld zuweisen möchte. Schuld, für die ich nicht verantwortlich bin.

Nun gut, ich könnte einfach die Öhrchen zumachen und denken "LMAA" - ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn in der Schuldzuweisung steckt gleichzeitig auch noch ein gekonnter geübter emotionaler Erpressungsversuch.

Wäre die sprechende Person nun jemand der mir nahe steht, dann wäre ich dazu geneigt, mir Gedanken zu machen, wie wir die Kuh vom Eis Probleme bewältigt bekommen.

Da es sich aber nicht um eine nahestehende Person handelt, darf die Stimme das Problem behalten, immerhin ist es ihr Problem.

Ich habe nämlich gelernt, dass meine Sozialhygiene bestens funktioniert, da ich mir nicht die Probleme von anderen zu eigen mache und mich schon gar nicht emotional erpressen lasse.

Das liest sich ziemlich hart, aber die Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich jederzeit, für die, die meine Telefonnummer haben, da bin und helfe den Schlamm wegzuschaufeln, zuhöre, meine Meinung zur Situation gebe, tröste mich ins Auto setze und zum Umarmen komme oder eben auch meinen Kopf hinhalte, um was abzufangen, was erst mal nur raus muss. Und das alles auch dann, wenn es zu meinem Nachteil ist.

Ein emotionaler Erpressungsversuch allerdings geht so ganz weit nach hinten los. Auch die Entschuldigung "ich hatte zuviel getrunken", "befand mich in einer außerordentlichen hormonellen Situation" oder aber "ich habe halt psychische Probleme" greift dann nicht mehr.

Mit mir kann man reden, mir kann man auch Vorwürfe machen, die voll daneben sind, das alles lässt sich klären und ich bin sicher nicht fehlerfrei, und wenn ich mich im Ton vergriffen habe oder absolut falsch liege, bin ich die Letzte, die das nicht zugesteht und sich entschuldigt bzw. dafür geradesteht und das mit aller Konsequenz.

Für die Nummer, die gerade abgelaufen ist, kann ich allerdings ganz klar sagen, dass sich da jemand mit dreifacher Lichtgeschwindigkeit ins Abseits befördert hat, bevor er überhaupt losgelaufen ist. Schade drum, denn auch das ist sicher ein ganz toller, wertvoller Mensch, der allerdings in meinen Augen zunächst seine Probleme in den Griff bekommen und sein Leben sortieren sollte. Dabei kann und möchte ich nicht helfen, denn Ignoranz, Lügen und Falschheit sind Attribute, die ich in meinem Leben und sozialen Umfeld nicht haben möchte.


Mittwoch, 7. Mai 2014

Die Schere

Hans schreibt heute von Kopf und Kragen und der Schere im Kopf.

Eine ganz anders gelagerte Schere trage, nein eigentlich ein paar Scheren in anderen Bereichen trage ich gerade mit mir rum.

Es sind die Scheren aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Aber hei, warum sollte man das alles alleine lösen, dafür gibts ja Fachkräfte.

Da mein zuverlässiger Hausarzt meinte, dass die Krankenkasse sich beschweren könnte, wenn ich länger krank geschrieben bin wegen der Anstalt, habe ich also mal wieder einen Lala-Doc aufgesucht.

Die erste Sitzung war ja nur "Bestandsaufnahme" - Ich habe dem armen Mann innerhalb einer Stunde einen kurzen Überblick gegeben und meine Anforderung war eigentlich klar:

Scheren anschauen, begutachten und in die Alteisensammlung geben, wozu ich fachgerechte Hilfe erbeten habe. Er meinte genau das sei seine Richtung. Also nahm ich an, dass es was werden könnte mit uns.


Heute unser zweites Date.

Tja, er hat wohl die Anforderung nicht so ganz verstanden.

Jedenfalls gab er mir den Rat, dass ich doch einfach die Scheren, die ich so rumtrage vergessen soll und mich auf was anderes konzentriere. Ähm, wozu brauche ich ihn dann? Das hab ich ja bisher sehr gut gemeistert. Also darf er seine wertvollen Hilfen ab nächste Woche wieder jemand anderem anbieten, denn er hat einen freien Termin. Außerdem ist das sicher ein Fußfeti, denn er besteht darauf, dass man seine heiligen Hallen nur in Strümpfen oder barfuß betritt.

So und nun seid ihr dran:

Montag, 5. Mai 2014

Der Wurm steckt im Glauben

Ihr erinnert Euch? Hier ist die Auffrischung. Gestern habe ich mich hingesetzt wollte die Übernachtungen für Regensburg und Passau buchen. Doch in Regensburg ist zum gewünschten Zeitpunkt kein Hotel in der Preisklasse, die ich mir vorgestellt habe zu bekommen und ich bin nicht bereit für eine einfache Übernachtung in einem einfachen Hotel über 200teuronen zu opfern, wenn ich von maximal 8 Stunden Schlaf und insgesamt 2 Stunden Aufenthalt im Zimmer ausgehe.

Jetzt ist Regensburg keine Mio. Stadt, zur geplanten Zeit ist eigentlich auch nichts besonderes, FALSCH, gaaaaanz falsch. An besagtem Wochenende treffen sich die Benedetto-Anhänger, achne der isses ja nimmer, die Franziskus-Anhänger und halten ihren Katholentag. Können die den nicht in Warnemünde, in Worms, Zuffenhausen oder wo auch immer halten? Müssen die ausgerechnet an dem Wochenende, an dem ich Regensburg besichtigen wollte, dort auf die Knie fallen?

Nach der Erfahrung mit "Benedetto in Köln", die wir kein zweites mal brauchen, haben wir umgeplant - besser ist es.

Samstag, 3. Mai 2014

Zu alt!

Oder zu anspruchsvoll?

Zu wenig Kompromissbereit?

Ich weiß es nicht, aber ich habe in den letzten Tagen vermehrt festgestellt, dass ich in bestimmten Bereichen des Lebens einfach nicht mehr bereit bin irgendwelche Kompromisse einzugehen.

Ist das der Beginn von Altersstarrsinn?

Beispiele?

Ich werde Öko. Ich vermeide Verpackungen beim Einkaufen, kaufe wenn erhältlich nur noch Obst und Gemüse von Bauern ums Eck, (die vier Bannanen im Jahr dürfen meine Ökobillanz verschlechtern) Herr U. bekommt nur noch Fleisch von glücklichen Tieren vom Bauer Karl.

Auch im Zwischenmenschlichen bin ich schon lange nicht mehr bereit halbe Geschäfte einzugehen ob das meinen Mitmenschen gefällt? Ich weiß es nicht, es ist mir aber auch egal, denn die, die es aufregen könnte, sind die, auf die in der Bilanz keine Rolle mehr spielen.