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Freitag, 9. Dezember 2016

Da war doch noch was...

ja, da ist noch was.

Das was in den letzten Wochen zurück treten musste, das was ich so gar nicht im Umzugsfieber gebrauchen konnte und das sich seit letzter Woche wieder meldet.

Alles was mit der kPTBS und ihren Auswirkungen zu tun hat. Letzte Woche bereits einiges bei der Sitzung in Köln hervorgeholt und dann Vorgestern, mit der Einladung zur Arbeitslagenbesprechung bei der neue ARGE, machte es laut "dingdong".

Achtsamkeit und aufpassen auf die Anteile, die da in den letzten Monaten sichtbar geworden sind, um die ich mich kümmern muss, die alle ihre Berechtigung haben und manchmal wie ein wilder Haufen durcheinander wirbeln, stören und doch alle da sind, mal leise, mal stumm, mal lauter und mal schreiend.

All diese Anteile habe ich in den letzten Wochen nicht beachtet, bei Seite geschoben, ignoriert und wenn doch mal eine "Stimme" durchkam, unsanft in die Ecke gestellt.

Die Rechnung bekam ich direkt, die Ohrengeräusche, die die ich ja schon immer habe wurden so laut wie der Presslufthammer auf der Baustelle und genau in dem Moment hätte mir klar sein müssen, das ich gerade wieder alte Verhaltensmuster lebe, so einfach, so praktikabel so ungesund, aber auch dafür brauchte es einige Tage bis der Groschen gefallen ist.

Die neuronalen Netzwerke umprogrammieren ist eins, in solchen Zeiten die alten Verbindungen nicht wieder aktivieren, etwas ganz anderes.

Frau Gold in der Form der Organisatorin, der Macherin und der, die für alle da ist war gefragt, dann vergesse ich, das es auch sowas wie eigene Bedürfnisse gibt, die man nicht außer acht lassen soll. Selbst die Grundbedürfnisse, trinken, schlafen, essen treten dann in den Hintergrund, werden vergessen.

Herr Gold und Herr K. haben zwar immer wieder gefragt und manchmal auch auf gewisse Art und Weise Stopper eingebaut, zumindest dafür gesorgt das ich trinke und esse, aber der Fühlenmodus inkl. Schlaf war aus . Erst wenn der Körper gar nicht mehr konnte, klappte ich ins Bett schlief und war nach wenigen Stunden wieder hellwach um weiter zu packen, sortieren usw.

Mechanismen...

Nicht falsch verstehen, mir geht es gut, es sind die Baustellen, die mich schon so lange begleiten, es ist Gewohnheit, das sie da sind, sie werden nicht verschwinden, aber der Umgang wird anders. Die Umleitungen führen nicht mehr durch Felder und Stolpersteine, es zeichnen sich gerade Strecken mit befestigten Wegen ab. Langsam höre ich die Anteile wieder, nehme die Bedürfnisse wahr und merke das sehr viel mehr daneben gegangen ist als gedacht.

Die linke Hand, die in solchen Zeiten dann aktiv wird, versagt noch, Schmerzen kommen, die ihre Ursache nicht im organischen haben, der Körper verlangt nach Schlaf und Ruhe und an drei Tagen diese Woche habe ich nichts geschafft. Schlecht für die Antreiberin in mir, gut für die Anteile die Ruhe brauchen, wäre da nicht direkt wieder das schlechte Gewissen.

Ein ewiger Kreislauf, den ich langsam kennenlerne und lerne anders damit umzugehen.

Sonntag werde ich in den Süden fahren, anders als geplant wird keine Besichtigung mehr sein, daher werden Herr K. und ich dann den Nachmittag und Abend entspannender Weise miteinander in der Therme verbringen. Montag den Feiertag von Herrn A. wesshalb ich eigentlich in den Süden fahre und Dienstag einen Termin beim Thera um dieses Jahr abzuschließen. Wer weiß ob und wie ich nächstes Jahr bei ihm Termine wahrnehmen kann, einen neuen Thera hier suchen steht nicht zur Diskussion, aber ich merke auch, dass ich eben noch nicht so weit bin, ganz alleine wieder zu laufen. Es gibt noch einige Baustellen, um die ich noch einen Riesenbogen mache, wahrscheinlich welche die ich noch gar nicht gesehen habe und ein paar, die ich zwar schon kenne, aber aus deren Baggerlöcher ich alleine nicht rauskommen werde ohne seine Hand...

Ja, das ist die andere Seite, die eben auch zu mir gehört...

Dienstag, 8. Juli 2014

Es gibt Tage...

die möchte man löschen.

Es ist der Wurftag von ihr. 75 ist sie geworden und wieder wird sie den Tag alleine, ohne eines ihrer Erzeugnisse verbringen.

Schon der Morgen beginnt mit schlechten Nachrichten. Herr M. ist verzweifelt, denn er musste seinen einzigen Halt im Leben in der Nacht gehen lassen. Ich weiß wie traurig es ist einen Hund zu verlieren, aber dann mit Selbstmordgedanken zu spielen, besonders wenn man ein Umfeld hat, das sich kümmert, geht für mich zu weit.

Das James nun doch wieder auf die Bühne kommt und seine Manschetten gerichtet werden müssen, war eigentlich klar - mir klar - dem fachkundigen Herren Händler wäre es anders lieber gewesen.

Frau Cpunkteins ruft an  und teilt mit, dass man gerade eben die Medikamentation bei MammiCpunkteins eingestellt hat. Das künstliche Koma wird beibehalten und selbstverständlich wird man auch Morphium geben - wie lange es dauern wird weiß keiner. Ich fahre zu FrauCpunkteins. Das erste Mal seit Tagen weint sie. Lässt für einen Moment los, es tut so weh zu sehen, dass eine wirkliche Mammi gehen muss, während eine Erzeugerin weiter vor sich hin darbt.

Das Telefon klingelt, die Klinik, es wird Zeit das wir uns aufmachen. Wir kommen zu spät. 5 Minuten zuvor ist MammiCpunkteins für immer eingeschlafen. Heute wäre ihr Hochzeitstag gewesen, jetzt ist sie wieder bei ihrem Mann, der vor vier Jahren bereits vorgegangen ist. Wir wissen das es so besser ist, es wäre nun sehr viel Leid gekommen und sie hat verfügt, dass sie nie in solch eine Situation kommen möchte. Hast Du eine Patientenverfügung?

Frau SPunkt meldet sich als wir gerade wieder bei Cpunkteins zuhause sind. Herr SPunkt. muss in die Klinik er hat schwerste Nebenwirkungen eines für ihn  notwendigen Medikamentes.Der Hausarzt hat lange nach seiner Sprechstunde angerufen und verlangt, das Herr SPunkt sich sofort in der Klinik vorstellt. Ich bin mir sicher, dass Doc S nur übervorsichtig ist, dennoch ist die Angst bei beiden enorm groß.

Als ich in der Nacht von Cpunkteins zurück fahre, freue ich mich auf Herrn U. Die Infos, die er mir über den vergangenen Tag gibt, sind nur unwesentlich besser als mein bisher erlebtes. Als Herr U. im Bett gelandet ist, gehe ich noch zu den beiden Spunkten, nach zwei Stunden kopfsortieren und ablenken, habe ich beide soweit, das sie sich entspannen können. Es ist drei Uhr am Morgen, die vorherige Nacht war noch kürzer vier Stunden Schlafenszeit liegen vor mir.

Heute ist ein neuer Tag, alles wird gut...

Dienstag, 1. Juli 2014

Wir müssen gar nichts...

Gestern ging es mal wieder um den Stress von Freunden, die sich diesen selber unnötigerweise antun. Immer mit der Erklärung "das ist unser gemeinsames Hobby". Das die zwei sich damit allerdings einen großen Teil Lebensfreude nehmen, denn während ihrer Hobbyzeit, sind sie auch nur gestresst, spielt dabei keine Rolle. Er ist bereits in Rente und sie braucht nicht arbeiten gehen, somit könnten sie eigentlich ein total ruhiges und ausgeglichenes Leben führen aber "SIE MÜSSEN DIESES UND JENES UND UND UND". Gestern kam dann die Frage von Ihr:
Sag mal Goldi, wieso kannst Du das eigentlich nicht verstehen, dass wir den Termin unbedingt wahrnehmen mussten, es ist doch unser Hobby. Haben Du und Herr U. keine gemeinsamen Hobbys?

Nein, so wie Ihr dieses eine Hobby habt, haben wir keine gemeinsamen Hobbys, allerdings müssen wir auch nicht die Zeit miteinander verbringen, müssen nicht dieses oder jenes tun. Ja wir "müssen" arbeiten gehen um unser Leben zu finanzieren, aber das war es auch schon was wir tagtäglich müssen. Ansonsten müssen wir, wie Ihr übrigens auch, nur irgendwann abdanken. 

Sie hatte so überhaupt kein Verständnis dafür, dass ich so "uneinsichtig" bin und beide für leicht bekloppt halte, dass sie am vergangenen Sonntag 600km Auto gefahren sind und dieser Termin auch noch nur anstrengend war.

Gestern Abend dann zu Herrn U.:

Schatz, Frau B. hat gefragt ob wir gemeinsame Hobbys haben so wie die Beiden. Haben wir welche? - Minuten Stille, kann natürlich auch am Fußball gelegen haben - Klar Du fährst gerne Auto, ich sitze gerne daneben - Du kochst gut, ich esse dann gerne oder ich koche und Du ißt. Ich mache Musik, Du hörst sie gerne und schläfst dabei gut ein. Du machst Seife ich wasche mich gerne damit...reicht das oder darf ich jetzt weiter Fußball schauen....- Der Ball rollt übers Feld, Herr U. regt sich auf und dann: Übrigens ist unser größtes Hobby, das wir nichts MÜSSEN, es wäre aber trotzdem schön, wenn Du  mir jetzt was zu trinken holst, denn dann MUSS ich nicht aufstehen.

Hach ich liebe diesen Mann.

Sonntag, 29. Juni 2014

Behindert ist das Umfeld



Lehrer aka Sonderpädagogen ignorieren die Bitte, das sie die Eltern direkt informieren, wenn ein Mitschüler eine Erkältung oder Kinderkrankheit hat, obwohl sie wissen, dass eine Erkältung für dieses Kind eine große Gefahr ist und zum Tod führen kann.

Lehrer /SP nehmen sich das "Recht", das Tagebuch eines behinderten Kindes aus dessen Tasche zu nehmen und zu lesen und das mit den Worten "ich bin Lehrer ich darf alles".

Lehrer /SP beschimpfen Kinder mit Handicap als "Bist Du behindert? So doof kann man doch nicht sein."

Lehrer /SP wenden Gewalt an indem sie selbstmordgefährdete Kinder durch Klassenräume stoßen, in Räume einschließen und sich selbst überlassen.

Kinder mit Handicap mobben andere Kinder mit Handicap und Lehrer / SP finden diesen Zustand normal und möchten darauf nicht einwirken.

Kostenträger genehmigen keine dringend benötigten Hilfsmittel für die Pflege Zuhause, denn wenn es nicht so geht, kann man die betreffende Person ja in ein entsprechendes Behindertenheim stecken.

In einer Großstadt wie Goldstückstadt gibt es keinen Zahnarzt der eine Patientin versorgt, die nicht im Behandlungsstuhl sitzen kann. 

Ärzte verweigern die Behandlung einer Rollstuhlfahrerin, weil sie Angst haben, dass ihr Mobiliar in der kleinen Praxis beschädigt werden könnte.

Barrierefrei bedeutet nicht, dass man mit einem E-Rollstuhl die Räume oder Orte befahren kann.

Schüttelst Du auch den Kopf? Denkst das kann nicht wahr sein? Doch das ist es.

Das Schicksal der Kleinen, deren Diagnose seit 12 Jahren eine unheilbare Krankheit,  ist für mich als Außenstehende schon schlimm und ich könnte verstehen, wenn die Familie darunter leidet und wenig Mut hat. Aber diese Familie ist anders.

Jeder Tag ist ein Geschenk und jeder Tag wird mit Freude und viel Liebe gefüllt. Die Gesellschaft macht die Behinderung zu einem Problem. Es gibt noch viele Dinge die ich aufzählen könnte, die der Kleinen und ihrer Familie täglich begegnen und das Leben schwer machen.

Die Geburtstagsfeier der Kleinen, war ein wundervoller Tag mit strahlenden Augen und voller Hoffnung ohne die Gedanken an all die Probleme, die die Gesellschaft verursacht. Ich hoffe sie wird noch viele Geburtstage feiern können und ich bin dankbar, dass dieses Kind mich als Tante Goldi adoptiert hat.

Freitag, 27. Juni 2014

Alle guten Dinge....

sind bekanntlich drei. Dachte ich auch im Bezug auf unseren James.

Da ich heute vorne rechts blind war,  der Austausch dieses kleinen Futzelsdingens ziemlich kompliziert ist, hat sich Herr A. bzw. Junior A. erbarmt und wenn James schonmal schwebt, kann man ja auch direkt nochmal nach der Dichtheit des Getriebes schauen.

Ok, gewundert hat es mich irgendwie nicht, denn seit zwei Wochen kartschte James zwischendurch beim Gangeinlegen. Nun denn, also geht es Montag wieder zu James Vater und der kann sich dann wirklich was einfallen lassen.

Dreimal wurde bereits repariert, mal schauen ob wir das ein Viertes mal noch mitmachen. Gaaanz sicher ist jedenfalls, dass wir ab nächste Woche mal wieder kostenlos Mietwagen fahren. Irgendwie mehr als ärgerlich ist das ganze Thema schon. Ich mag James und möchte ihn eigentlich auch nicht tauschen, aber so langsam kommen große Zweifel...

Dafür schaut sich Herr A. gerade sein neues Firmenfahrzeug *hachz* an, das nächste Woche geliefert wird und das ich dann für ein WE bekomme. Ich möchte doch auch mal "etwas" schneller fahren...

Montag, 23. Juni 2014

Nuschelndes Gold

Ich brauche einen Logopäden.

Warum? Folgendes Gespräch vor 1,5 Wochen:

Frau Gold: Ich möchte diesen braunen Tisch kaufen mit Glasplatten hatte ich bisher nur schlechte Erfahrung und sowas kommt mir nicht mehr ins Haus.

Gegenüber: Ja, ich verstehe schon, das Sie Glasplatten nicht mögen, aber mit so einer Glasplatte werden Sie vielmehr Spass haben.

Frau Gold: Nein! Keine Glasplatte!

Gegenüber: Der braune Tisch passt nicht, die Glasplatte ist viel schöner.

Frau Gold: Es ist mir gelinde gesagt SCHEISS EGAL ob SIE die GLASPLATTE schöner finden. ICH NEHME DEN BRAUNEN TISCH!

Gegenüber: Na da SIE sich ja nicht entscheiden können, werden SIE ab nächste Woche erstmal eine Anstalt besuchen, in denen man Ihnen helfen wird Ihre Wege zu finden.

Frau Gold: Sagen Sie mal was ist an "NEIN UND MEINE WAHL STEHT FEST! Schwer zu begreifen?

Gegenüber: Hier sind die Unterlagen.

Gerade eben kommen mit der Post weitere Unterlagen und die Bescheinigung für die morgige Tagesveranstaltung in einer Anstalt.

Das wird sehr lustig werden! SEHR LUSTIG! Da will man der Frau Gold zeigen wie sie ihren Weg findet indem man ihr beibringt wie man mit 10 Fingern blind schreibt - oder hab ich da was falsch verstanden und soll ich da morgen die Anstaltsleitung übernehmen?

OHHHH, das wird lustig, denn ich habe ja rein rechtlich, da ich ja noch Anstaltsinsasse in einer anderen Anstalt bin, gar kein Anrecht auf die morgige Veranstaltung.

Ich fühle mich gerade verarscht. Wenn morgen ähnliche Kommunikationsprobleme auftreten, bin ich im Anschluss direkt in einem Sprachzentrum...Wobei, es könnte morgen sehr laut werden ^^. Solltet Ihr also aus dem Rheinland morgen Schallwellen empfangen: das war ich ;)

Die berühmten drei Worte

genau die, sie kommen nur über meine Lippen, wenn ich so fühle und denke.

Immer wieder stoße ich auf Menschen die mit diesen drei Worten oder ähnlichen Äußerungen, Tatsachen bekunden, die letztlich genau so dahin gerotzt dahin gesprochen werden wie "Mahlzeit" oder "Gesundheit".

Zwischenmenschliche Beziehungen sind sicher nicht einfach, ich bin es sowieso nicht aber es erschreckt mich immer wieder, wie Menschen nicht passend zu ihren Worten handeln, geschweige denn stehen.

Man mag mich als gefühlskalt hinstellen, wenn nach "ich mag Dich", "ich mag nicht ohne Dich leben", "ich liebe Dich"  oder "Du bist für mich unersetzbar" keine gleiche Reaktion erfolgt. Für mich sind Worte, Worte die nur durch gelebte Taten, gelebte Achtung sowie gelebten Respekt und gelebtes Gefühl zu dem werden was sie sind, nämlich Zustandsbekundungen.

Zu oft habe ich vielleicht auch erlebt, das eben diese Worte nur leere Hülsen sind und das Handeln dazu absolut konträr war.

Ich handel lieber, bringe dem Menschen meine Wertschätzung entgegen und gebrauche dazu irgendwann ergänzend die entsprechenden Worte.

Menschen die mir, oder auch Menschen denen ich nahe stehe, solche Zuneigungen sehr früh bekunden sind mir suspekt und ich nehme inneren Abstand. Auch wenn ich an "Liebe auf den ersten Blick" glaube, so ist es die Zeit, die aus dem Verknallen eine Liebe wachsen lässt, eine Liebe die auf einem festen Fundament steht.

Warum ich darauf komme? Gerade eben hat hier jemand in das Telefon geweint, zu weit weg als das ich mal eben mit dem Auto in ein-zwei Stunden vor Ort sein kann um in den Arm zu nehmen.

Es gibt einfach zu viel sozial inkompetente Menschen...

Sonntag, 22. Juni 2014

Zur Erinnerung ein Versprechen an mich:

Es gibt für mich Prinzipien, von denen ich grundsätzlich nicht abweiche.

Das Bauchgefühl hat mich bisher selten betrogen und wenn ich meinte, das ich mich darüber hinweg setzen muss, gab es über kurz oder lang die Rechnung dafür.

Vorweg sei gesagt, dass ich nichts, was ich bisher in meinem Leben getan habe bereue, rückgängig machen würde oder ausradieren möchte. All das was ich getan habe, hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin.

ABER, nur um mich nach der Erfahrung der letzten Wochen, auch für die Zukunft daran zu erinnern:

Meine Prinzipien haben ihre Grundlage in den Erfahrungen der Vergangenheit und ich werde für keinen Menschen von diesen Prinzipien und meinem Bauchgefühl (mehr) abweichen.




Freitag, 20. Juni 2014

War das ein Versuch? Na der ist aber sowas von daneben gegangen...

Erinnert Ihr Euch noch an diesen Eintrag? Im sechsten Absatz schreibe ich, das ich auch telefonisch immer für Personen, die mich kennen und die mir wichtig sind, erreichbar bin. Jederzeit.

Bis zu diesem heutigen Post wussten nur zwei Menschen außer Herrn U. und mir, dass wir unsere Telefonnummer sortiert herausgeben. Nun lesen hier ja einige mit, die auch eine Telefonnummer oder sogar zwei Nummern von mir haben, somit wisst Ihr das nun auch.

Diese Nummern gehören jeweils zu einem anderen Klingelton und sind für mich also auch in der Nacht einem gewissen Personenkreis zuzuordnen.

Das mag paranoid klingen, kommt aber aus der Zeit in der ein Stalker sein Unwesen trieb, Herr U. und ich noch geschäftliche Anrufe Zuhause erhielten und somit auch am Klingelton unterscheiden wollten, für wen der Anruf ist. Aus diesem Grund, denn der Stalker ist ja immer mal wieder aktiv, haben wir das System beibehalten und notieren uns wer, welche Nummer erhält, außer bei den Nummern die sowieso auf stumm geschaltet oder deaktiviert sind. ISDN sei Dank haben wir insgesamt 10 Rufnummern von denen bisher nur fünf aktiviert wurden.

Nachdem in den vergangenen Nächten mehrmals das Telefon geklingelt hat, warte ich jetzt mal noch ein paar Tage ab. Sollte es sich allerdings zeigen, dass die Anrufe zwischen vier und fünf am Morgen weiter gehen, dann muss wohl mal wieder eine Telefonnummer stillgelegt werden.

War es ein Versuch um zu schauen ob ich für diese Person immer erreichbar bin, ist der Versuch nach hinten losgegangen, denn keine Person, die mir wichtig ist unterdrückt ihre Telefonnummer wenn sie anruft und wenn sie nicht vom eigenen Apparat anruft, dann hinterlässt sie eine Nachricht auf der Mehlbox...


Mittwoch, 4. Juni 2014

Mal eben zwischendurch

- Dank intelligenter Tools, fällt es leicht Entlassungspapiere ohne versteckte Hinweise zu erstellen. - check, nun dürfen sich die Rechtsberater wieder unterhalten.

- Mein neues Hobby, "Frau Gold hilft die Welt ein bisschen besser zu machen" nimmt Formen an.
Dazu vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt etwas mehr.

-  Die Suche nach einem neuen Therapieplatz in einer Anstalt läuft schleppend, mag aber auch daran liegen, dass ich noch gar nicht so richtig weiß in welche Art der Therapieform ich gehen möchte. Eigentlich würde ich ja auch gerne das Hobby leben, aber wer sorgt dann für den Unterhalt?
Auf diesem Weg, dürfen sich gerne 95 jährige
 gut situierte Rentner ohne Erben bewerben, 
wir finden sicher eine Möglichkeit wie ich an das Geld komme.

- Ich befinde mich seit ein paar Tagen in einem Zwiespalt, den ich derzeit nicht lösen kann. Denn es gibt Tatsachen, die kann man nicht ungeschehen machen und mit wenigen Handlungen kann so ziemlich alles zerstört werden, worauf ich vertraut habe.
Ja, sehr kryptisch, aber solange der Zwiespalt vorhanden ist, bleibt es so.

- Vielleicht gibt es bald einen Grund für eine große Feier.

- Wir möchten wieder ein Fellknäuel, allerdings muss erst mein Anstaltsleben geklärt sein. Vernunft geht vor.


Montag, 19. Mai 2014

Was für ein Wochenende

Wirklich sehr schönes Wetter, das einige Möglichkeiten geboten hat.

Samstag mit Herrn U. Klamotten gekauft, Garten und Terrasse gearbeitet. Danach auf dem Weg in die Küche, die Umleitung übers Schlafzimmer für ein "kurzes" Nickerchen genommen.

Gartenarbeit macht müde und während man schläft kann man Hunger bekommen.
Eine sehr neue Erkenntnis für mich.

Schade, dass dadurch das Telefonat nicht mehr stattfinden konnte, denn verpennt ist verpennt, aber das war ja nur verschoben.

Der Sonntag begann zwar früh aber er war ebenso wunderschön. Mit der Kleenen und der Blondine brunchen gewesen. Eine schöne Location und ein ausreichendes Brunchbuffet, das in minimalen Details zu wünschen übrig ließ, aber durch die erstklassige Kellnerin absolut vertretbar war. Als komplett Paket war es somit ein wunderschöner Vor- und Nachmittag.

Zuhause dann festgestellt, dass ich trotz guter Grundbräune noch leichten Sonnenbrand bekommen kann. Die Kleene hingegen wird heute wahrscheinlich in Hummerrot durch die Welt gehen. 
Notiz an mich LSF50 für die Kleene ins Handschuhfach
 legen für das nächste Sommertreffen.

Neben der Info, dass es Tantchen schlecht geht und der Aufenthalt im KH kurz bevor steht noch erfahren, dass zwei sehr liebe Menschenkinder heiraten werden und währenddessen einer sehr angenehmen Beschäftigung nachgegangen.

(das freut mich wirklich für Euch - sollte das allerdings ein Witz gewesen
 sein, wird das lebenslangen Marzipanentzug nach sich ziehen)

Interessante Gespräche geführt, mit Herrn U. wichtige Dinge besprochen und den kommenden Urlaub geplant. Wie schön, dass wir bei wichtigen Entscheidungen und Ansichten immer einer Meinung sind und sollte das Wetter uns wirklich einen Strich durch die Rechnung machen, haben wir gsd ein Wellnesshotel gebucht in dem wir sicher keine Langeweile bekommen werden.

Frau Schw. teilte dann um 5 Uhr mit, dass Tantchen seit der Nacht im KH ist.  Jetzt fängt das Bangen wieder an und ich hoffe das sie schnell wieder fit ist.

Die kommende Woche ist  voll und dann geht es rasend schnell in den Urlaub. Ick freu mir und bin gespannt was München und alle anderen Orte auf der Route für Überraschungen präsentieren werden.

Samstag, 3. Mai 2014

Zu alt!

Oder zu anspruchsvoll?

Zu wenig Kompromissbereit?

Ich weiß es nicht, aber ich habe in den letzten Tagen vermehrt festgestellt, dass ich in bestimmten Bereichen des Lebens einfach nicht mehr bereit bin irgendwelche Kompromisse einzugehen.

Ist das der Beginn von Altersstarrsinn?

Beispiele?

Ich werde Öko. Ich vermeide Verpackungen beim Einkaufen, kaufe wenn erhältlich nur noch Obst und Gemüse von Bauern ums Eck, (die vier Bannanen im Jahr dürfen meine Ökobillanz verschlechtern) Herr U. bekommt nur noch Fleisch von glücklichen Tieren vom Bauer Karl.

Auch im Zwischenmenschlichen bin ich schon lange nicht mehr bereit halbe Geschäfte einzugehen ob das meinen Mitmenschen gefällt? Ich weiß es nicht, es ist mir aber auch egal, denn die, die es aufregen könnte, sind die, auf die in der Bilanz keine Rolle mehr spielen.

Samstag, 12. April 2014

Trotzdem

enttäuscht.

Auch wenn ich mit dieser Absage gerechnet habe, bin ich enttäuscht.

Ich mag es so gar nicht vom "guten" Willen Dritter anhängig zu sein. Besonders dann nicht, wenn es sich um private Dinge handelt.

Gut ich wusste worauf ich mich einlasse und ich beschwere mich auch nicht darüber, aber ich weiß seit einiger Zeit, dass ich solch einen Weg kein zweites mal bewusst gehen werde. Denn auch wenn mich die Umstände nur indirekt betreffen, zehrt es an mir und genau das ist es was es eigentlich nicht sein soll.

Es soll Energie geben.

Jupp, ich bin gerade schlecht drauf und bevor ich nun noch Worte schreibe oder sage die so eigentlich nicht gemeint sind, setze ich mich mit Herrn Gold ins Auto und genieße die Sonne.

Euch ein schönes Wochenende.

Mittwoch, 9. April 2014

Überlegungen

Der Herr des Hauses benötigt Erholung.

Ich bin einem Aufenthalt in der Sonne nicht abgeneigt und innerhalb der nächsten zwei Tage wird sich wohl entscheiden, wann ich in eine neue Anstalt einchecken kann. Da neue Anstalten bezüglich Erholungsurlaub zunächst sehr knausrig sind, sollten wir vielleicht doch im Vorfeld 2 Wochen planen.

Und der Herr des Hauses, was sagt er? Er verweigert sich. Mann habe ja noch soooooo viel zu tun und könne nicht mal eben zwei Wochen...ähm - ich glaube das gibt in den nächsten Tagen einige Diskussionen.

Und ich überlege mir schon mal wo es hingehen könnte.

Montag, 7. April 2014

Hach

es gibt Informationen über Verabschiedungszeremonien die einen einfach nur breit grinsen lassen.


Samstag, 5. April 2014

Herr V.

Vor einiger Zeit habe ich mal von Herrn V. geschrieben und das ich warte bis er sich aus der Deckung begibt um mehr zu schreiben, wenn ich denn dann schreiben will.

Nun denn, das macht er bisher aus unterschiedlichen Gründen nicht.  
die ich auch alle voll verstehen kann, aber heute nicht verstehen will

Aber ich muss heute mal etwas los werden:

Ich mag nicht mehr warten,
ich mag nicht mehr länger hauthungern;

ICH WILL ....

Musste mal eben raus, so nu is wieder gut ^^

Dienstag, 1. April 2014

Magst Du Ungerechtigkeit?

Ich nicht.

Wobei ich verdammt lange Geduld habe und vieles hinnehme, wenn es um mich geht.

Geht es um andere reißt mir um einiges früher der Geduldsfaden. Ganz besonders dann, wenn man mir an den Karren pi... will und das auf dem Rücken von anderen versucht.

In den letzten Tagen ist der Geduldsfaden gefährlich dünn geworden, also ziehe ich jetzt Konsequenzen und das bevor ich mich vergesse...

Ich bin gespannt was C. morgen früh dazu sagen wird, wenn ich ihm gegenüber sitze.


Samstag, 29. März 2014

Höher, weiter, schneller, schlimmer, besser...

und ewig dreht sich die Spirale.

Das war das schlimmste Jahr!
Das war das beste Jahr!
So geil kann es nie wieder werden!
Noch tiefer kann man nicht mehr fallen!
Noch Höher geht es nicht mehr...

ich selber hab es nicht mit diesen Absolutismen und zucke  immer wieder zusammen, wenn ich höre das war das geilste Jahr überhaupt und eben gerade lese ich wieder, das war der schlimmste Tag in diesem Jahr....

Situationsbedingte Gefühle, die ausgedrückt werden wollen, müssen(?).

Manchmal schau ich mich um und frage mich, ob ich einfach zu Gleichgültig bin und überhaupt Gefühle habe.

 Ja, ich kann mich unwahrscheinlich aufregen, stinkesauer werden, bin manchmal auch wirklich schwer zu ertragen,

Frau J. weiß das nur zu gut (umso schöner das wir dennoch so befreundet sind, wie wir es sind)  und da kann es auch in ein "nie wieder" rutschen, allerdings sind mir diese Momente mit "geilste, schönste, schnellste, schrecklichste irgendwie zuwider. 

Warum? 

Weil ich nicht weiß was noch auf mich zukommt.
Weil ich nicht weiß ob dieser Moment jetzt wirklich der schönste meines Lebens sein wird.

Ich bin Wortklauber und merke immer mehr, dass der intensive tägliche Umgang damit mich zu klaren Aussage drängt. Also wenn es schon sein muss :"das ist das schönste was ich bisher erlebt habe" es lässt Luft, nach oben oder eben auch unten.

Zu sagen "das ist das schlimmste was passieren kann...." dafür hat das Leben schon zu oft zugeschlagen als das ich mich nur ein einziges mal trauen würde so zu sprechen.

Wenn ich eins gelernt habe es gibt für +/- immer noch Steigerungen. Sicherheit gibt Dir Keiner und wenn Du welche brauchst, zum heutigen Zeitpunkt ist eins gewiss: sterben werden wir, wenn nicht innerhalb der nächste Zeit jemand den Brunnen der ewigen Jugend findet. Solltest Du bis dahin eine gewisse Sicherheit wünschen, dann legst Du Dich am Besten ins Bett und wartest bis der Flieger drauf stürzt.


Mir verschlägt

es ja nun wirklich sehr selten die Sprache, heute ist es wieder passiert.

Und nachdem ich mittlerweile darüber lachen kann, ist mir aufgefallen, dass das der Stoff für ein neues Buch werden könnte. Titel?

"Das eigene Geschlecht kritisch betrachtet" oder "Warum Männer niemals Frauen verstehen werden".

Möglich wäre auch "Die Weiber ticken nicht sauber" oder "Wenn ich als Mann auf die Welt komme werde ich schwul". 

Ich gebe zu, ich habe bis auf wenige Ausnahmen ein sehr schlechtes Bild von meinen Geschlechtsgenossinnen, aber das es immer noch eine Steigerung gibt...

Ihr Männer tut mir manchmal wirklich, wirklich, wirklich aufrichtig leid.

Montag, 6. Januar 2014

Put put put

Ei wo isse denn?

Wer?

Die Motivation.

Da fängt das Jahr gerade erst an und ich finde meine Arbeitsmotivation nicht.

Nachdem ich heute morgen das erste Mal in diesem Jahr auf die Kontoauszüge geschaut habe und feststellen musste, das der Dezember Abrechnungsmäßig wieder sehr viel weniger Geld aufweist, als die Monate Januar-Oktober 2013, sehe ich irgendwie so gar keinen Sinn darin mich hier die ganze Woche arbeitend hinzusetzen.

Die Novemberabrechnung hatte ich noch als „oh da ist ein Fehler passiert, wird wohl nächsten Monat dann korrigiert“ verbucht.

Habe ich irgendwas verpasst?

Wurden im November die Rentenbeiträge, Pflegeversicherungsabgaben oder Krankenkassenbeiträge erhöht?

Hab ich irgendwelche Soli-Sonderzahlungen zu leisten die andere nicht haben?

Gut könnte ich ja verstehen, wenn das mal eben so ein paar Cent schwankt, aber hei ich liege mit dem was ich „Einkommen“ nenne schon weit unter der Grenze dessen, was man in diesem Bereich in anderen Unternehmen bekommt, mal abgesehen davon das ich mittlerweile über 5 Jahre diesen Job mache, keine Gehaltserhöhung in der Zeit bekam, weil es dem Unternehmen ja sooooooooooooo schlecht geht, kann es wirklich nicht sein, dass, ohne ersichtlichen Grund, mal eben mein Nettoeinkommen um knappe 13% verringert wurde.

Die Anfrage an die Buchhaltungsdame ist raus, ich bin gespannt auf die immer freundliche Antwort, bei jeder Anfrage an sie könnte man nämlich meinen, das sie die Löhne von ihrem Konto zahlt…

Ich rechne mir dann mal aus, was ich mit ALG bekomme, ich glaube da stehe ich mit der vielen Freizeit die ich dann habe und den Möglichkeiten der schwarzen Zuverdienste weitaus besser da...Manchmal frag ich mich wirklich warum ich das nicht mache.