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Dienstag, 26. Mai 2015

GG

Gold Genervt,

im Moment geht mir fast alles auf den nicht vorhandenen Sack.

Einzig ein freundliches Telefonat mit Herrn V. sowie die Telefonate mit dem Baumbezwinger waren heute angenehm.

Stopp Herr Gold gehört auch nicht auf die Liste und der Herr Blond auch nicht.

Aber alle anderen die an mir rum zubbeln, ständig Forderungen an mich stellen und meinen ich müsste xyz, die können mich gerade sowas von gepflegt am A***.

Was ist eigentlich daran so schwer zu verstehen, dass ich im Moment meine Ruhe haben möchte? Das ich keine Smalltalks halten will, die Welt von anderen nicht retten werde und für das selbstgemachte Leid nichts, rein gar nichts übrig habe?

Hier die aktuellen Tipps zum Umgang mit mir:

Du bist krank? Geh zum Arzt, frag Google -aber heul mir nicht die Ohren voll, dass da so schlimme Dinge zu finden sind nach Deiner Selbstdiagnose - aber frag mich nicht!

Du hast Probleme mit [XYZ]? Wende Dich vertrauensvoll an die betreffende Person, aber lass mich damit in Ruhe. Oder frag Deinen Anwalt.

Du möchtest zum 100. mal einen Rat zum gleichen Thema von mir? Ich werde Dir auch beim 101. mal keine andere Antwort geben und meine Geduld ist am Ende, also troll Dich!

Du hast ein Problem damit, dass andere Menschen, in dem Fall ich, klare Linien ziehen? Dein Problem und ich werde es nicht zu meinem machen. Wenn Du allerdings noch länger bohrst, nachdem ich schon mehrfach sagte, dass alles in Ordnung ist, könnte es sein, dass bald nichts mehr in Ordnung ist.

Du möchtest das ich etwas für Dich erledige, was absolut weder lebensnotwendig noch dringend ist, denkst aber, dass ich SOFORT zu reagieren habe?  Beauftrage doch einfach einen Dienstleister, der springt, weil er Geld verdienen will. Ich möchte meine Ruhe.

Das waren die aktuellen Antworten für den heutigen Tag. Jetzt räume ich meine Küche auf und freue mich auf einen hoffentlich entspannten Abend mit meinen beiden Männern.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Das reicht dann für dieses Jahr

Das Jahr hat doch gerad erst angefangen! Ach jetzt schon?

EINDEUTIG JA!

Am ersten Wochenende in diesem Jahr fieberte ich so um die 40er Marke, ja um, also auch drüber vor mich hin. Ohne Antibiotika und Zeuch hab ich dann bis Mitte letzter Woche gebraucht, bis ich wieder so einigermaßen im Frau Gold Zustand war.

Gestern dann wollte ich eigentlich nur den Herrn Blond anschnallen und hab dabei die Kleinigkeit Bordsteinkante und Abstand zum Auto vergessen. Ich die immer akurat parkt hab es gestern nicht getan und es hat sich gerächt. Böse gerächt. Knack hat es gemacht. Aber da Frau Gold sich ja nie mit was normalen zufrieden gibt, hat sie sich direkt nen Bruch im Fersenbein zugezogen den man nur auf dem CT sieht, alles andere wäre ja auch zu einfach..

Karneval ist gelaufen, weil 6 Wochen Fuß nicht belasten, was ja noch irgendwie ginge, wenn, ja wenn da nicht das Problem der engen Treppe und dem Keller wäre...Zuhause alles liegen lassen und gsd Freunde haben die im Haus wohnen und Herrn Gold durch Hilfe entlasten werden, denn außer rumsitzen und rumfahren lassen ist nix drin, aber es ist ja schon gut so, denn eigtl. wollten die heute operieren... abgelehnt...

Dienstag, 30. September 2014

September

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Das letzte Quartal für dieses Jahr bricht an und irgendwie ist sehr viel und dann wieder nichts passiert.

Wo sind Winter, Frühling und Sommer geblieben?  Wo sind die Spaziergänge im Schnee, im gerade blühenden Wald oder die lauen Abende auf der Terrasse gewesen?

Wenn ich jetzt über dieses Jahr zurück blicke, sehe ich Menschen die mich mehr oder weniger lange begleitet haben und von denen ich mich verabschieden musste, weil sie mir einfach nicht gut getan haben. Zwei Menschen haben sich verabschiedet, weil ich als Frau Gold nicht in ihr Lebenskonzept passte.

Das Anstaltsleben war im Februar zu Ende und aufgrund besonderer Umstände werde ich sicher innerhalb der nächsten Monate keine neue Anstalt von innen sehen, auch nicht teilstationär.

Geseift habe ich dieses Jahr sehr wenig. Zwei oder drei Seifchen bis März und dann eine Sommerseife sind es nur geworden und sie alle haben es nicht mal in die Seifengalerie geschafft, weil einfach die Muse fehlte.

Die Männerwelt ist, nachdem sie sehr aktiv startete, seit Juli  geknebelt/aufdenMondgeschossen uninteressant geworden. Herr M. ist dafür sehr präsent und eine wahre Bereicherung

Das es da einen Zusammenhang mit der Zeit gibt ist absoluter Zufall-hust. 
Solch eine Wellenlänge ist mehr als ein 6er im Lotto und doch ist es ganz anders,
 als das, was man im Zusammenhang Mänerrwelt, denken könnte. 
Aber Herr M. ist sicher ein Mann und was für einer.
Nur Schade das die Ebene eine ganz andere ist oder auch nicht.

Tja und sonst?

Die Probleme im nahen Osten, der Ukraine, aber auch Afrika und China machen mir manchesmal Angst und ich frage mich wo das hinführen wird. 

Ich baue um, stricke, schlafe und sammle Informationen für das nächste Buch. Werfe alles wieder um, räume um, kaufe neue Möbel und bin nicht so ganz in mir ruhend wie sonst, aber das betrifft ja doch nur Menschen, die mich real kennen, also ist es, für einen Großteil der Leser hier, eigentlich nicht relevant. 
 
Herr U. und ich steuern mit scharfen Schritten auf unseren 10. Jahrestag zu, meine Planung zu diesem Fest läuft schon irgendwie seit Monaten im Hintergrund, denn so was muss ja perfekt geplant werden(wenn ich mich da mal nicht verplane) 

Die kommenden 14 Tage sind voll mit Aktivitäten und dann ist der Oktober auch schon wieder zu mehr als der Hälfte vorbei. Weihnachten rückt näher....

Samstag, 7. Dezember 2013

Zwanzig Dreizehn - Klappe die Erste

geht langsam auf das Ende zu.

In weniger als 4 Wochen ist es vorbei. So besch...wie es angefangen hat, im Mai noch mal einen drauf legte umso ruhiger und schöner wurde es und nähert es sich dem 31. Doch ich will nicht zu laut schreien und freue mich über den heutigen Stand.

Eigentlich ist es noch zu früh für einen Rückblick und diesen besonderen Rückblick, über die Emotionen und auch über die Tiefschläge in diesem Jahr kommt vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Eintrag, aber über die Lieder die mir in diesem Jahr etwas bedeutet haben, möchte ich heute schreiben.

Musik ist für mich nicht Unterhaltung im Sinn von Beschäftigung. Musik ist für mich Gefühl. Stimmung, Kanalisierung, Erdung, Euphorie und Ruhe. Je nachdem wie ich mich fühle höre ich von Klassik über Liedermacher, Musicals, Schlager bis hin zu Popp, Rock, Techno und Metall sowie die verschiedensten Unterarten alles. (Zum Leidwesen von Herrn U. der manchmal schon nach Hause kam und schreiend wegrennen wollte, denn ich kann hinteerinander Chanson also Herrn U., Dr. Alban, DJ Ötzi, Karel Gott, Verdi und Andrea Berg hören und fühle mich damit sauwohl)

Für mich ist die Karnevalszeit eine sehr schöne und auch wichtige Zeit. In diesem Jahr ganz besonders aus dem Grund, das ich das erste mal wieder wirklich vor die Tür ging und einfach nur abschalten wollte und auch fühlen wollte und fühlen musste das ich noch lebe.

Mit Herrn B. und T. klappte das wie gewohnt. Als dieses Lied hier das erste mal an meine Ohren kam war es nur mit "Genau das ist es"zu beschreiben - es kroch unter die Haut und ich fühle etwas, das ich nicht beschreiben kann oder auch nicht beschreiben möchte.  Mit B. und T. zusammen war es dann genau das Lied, das ich brauchte:


Der Text von dem kommenden Lied, hörte ich in der ersten Januar Woche 2013 und ich fragte mich allen ernstes ob die Jungs das für mich geschrieben haben. Es passte und dann in dieser Sprache die für mich, auch wenn ich nicht hier geboren bin, Heimat und Sicherheit bedeutet.

Heut ist wieder so ein Abend...stetig in der Tretmühle drin...ich weiß der Weg der hinter uns liegt, ging nicht immer geradeaus....manchmal fliegt man in den Himmel, manchmal liegt man auf der Schnüss.... all die Narben all die Fehler sind doch auch ein Teil von uns, so lang wie ich lebe sing ich ein Lied, komm ich zeig Dir wie es geht:

Ja, ja, ja wir sind immer noch da, weil man so schnell nicht kaputt geht, weil die Sonne immer wieder aufgeht...wir sind immer noch da, trink mit mir auf Dich und mich auf ein neues Jahr...(übersetzt im groben für die, die Probleme mit Kölsch als Sprache haben)


Und dann im Sommer hörte ich eine Frau die ich bis dahin nie wirklich wahrgenommen hatte. Aber das Lied was sie da sang passte zu den Gefühlen und zu dem Neuanfang den ich gerade fühlte



und in den letzten Wochen dann ein Lied, von einem Sänger den ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm hatte. Aber ich hörte das Lied, zog mir den Text, hörte das Lied und es wurde aus verschiedenen Gründen mein Begleiter in den letzten Wochen:


Das sind die vier Lieder die intensiv bei mir waren in diesem Jahr. Ich weiß, mein Musikgeschmack lässt manchmal zu wünschen übrig. Die Lieder, die mich immer begleiten erspare ich Euch hier an dieser Stelle. Vielleicht mache ich irgendwann mal eine Serie mit "Goldis Top 100" Es könnte für viele zur Qual, nur beim Lesen der Titel werden;)

Schlaft gut da draußen. Ich hoffe Euch hat der Nikolaus noch bedacht. Mich hat er am Nachmittag überrascht und ich freue mich jetzt noch.




Freitag, 6. Dezember 2013

Nikolaus


„Die Schuhe bleiben in diesem Jahr leer“ – das Spiel spielt Herr U. nun das neunte Mal mit mir.

Eigentlich müsste er wissen das ich als seine Nikolausiene mich nicht an diese Vorgaben halte.

Der Adzvenzkalendär hängt doch auch an der Wand. Gut die Füllung der kleinen Beutel habe ich unterlassen – wie hätte ich da auch die großen Teepackungen oder Tabakdosen reinbekommen sollen? – dafür hängen die täglichen kleinen Dinge an dem Kalender. Hat den Vorteil das die ganze Weihnachtszeit die Deko erhalten bleibt und nicht zerrupft wird.

Seine Freude heute morgen, das sich der Stiefel dann doch gefüllt hat war wunderschön. Hach ich mag die Vorbereiter-verschenkerei.

Die Seifenstücke im Büro haben auch bei allen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Also bin ich zufrieden. Naja nicht ganz ich würde jetzt gerne noch ein zufriedenes sattes Lächeln in das Gesicht des Nikolauses zaubern^^ - wie kann frau eigentlich nur so rattig sein.

Freitag, 22. November 2013

Und dann war da noch

der Moment, als die Buchstaben der vier Zeilen direkt von den Augen einmal durch den ganzen Körper zogen.

Wie sehr Worte berühren können, zeigte sich wieder einmal sehr deutlich. Das Sprachzentrum war in diesem Moment stillgelegt und das "Wollen" hatte oberste Priorität.

Nun ist Wochenende und je mehr Zeit vergeht umso klarer ist, das man sich Punkt X nähert, denn egal wann dieser ist, jede Minute die vergeht ist näher daran als die vorherige.

Ich wünsche Euch da draußen einen guten Start in eine wundervolles, erholsames, lustvolles Wochenende. Und werde nun Essen schießen gehen, denn die Küche muss nun doch noch 1 Tag länger auf ihre Einweihung warten.

Montag, 18. November 2013

Küchenumbau

Nachdem sich ja nun doch alles verzögert und verzögert, mein Herd das zeitliche gesegnet hat und der neue Herd, der bereits in unserem Besitz ist, nicht in die Lücke des Vorgängers passt wird die Küche umgebaut.

Endlich bekomme ich einmal 1,20 x 60 cm Arbeitsfläche und einmal 1,60 x 60 cm Arbeitsfläche.

Die Hängeschränke bleiben und auch von den Unterschränken wird nicht alles ersetzt. Die Küche wird also bunt. Ich überlege bereits ob ich den alten Kühlschrank, Mathilda sowie die bleibenden Unterschränke folieren soll. Wenn ich dann dabei bin könnte ich natürlich auch die Fronten der Hängeschränke...Ähm naja mal sehen was der Herr des Hauses dazu sagt.

Jedenfalls hat er bei der Auswahl des neuen Spülbeckens Geschmack bewiesen und mich von Standard Edelstahl auf  eine weitaus schönere Variante geschubbst. Das die passende Armatur dazu dann fast soviel kostet wie die gesamte Spüle, hat ihm dann allerdings wieder die Sprache verschlagen. Aber wer fährt schon einen Ferrari mit Fahrradreifen? Eben ....

Am Mittwoch wird aus- und umgeräumt. Donnerstag und Freitag wird er werkeln während ich arbeiten gehe. Die Wände werden jedenfalls bunt....