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Sonntag, 25. Februar 2018

Von Zeit in der (alten) Heimat

Auch dieses Jahr war ich natürlich wieder in der alten Heimat an den wichtigen Tagen. Im Gegensatz zum letzten Jahr diesmal mit Herrn Gold und nicht nur für zwei Nächte.

Wir haben es uns gut gehen lassen. Von Mittwoch bis Sonntag in der Stadt mit K und in zwei der besten Häuser (wobei das zweite doch mittlerweile wohl eher zu den verstaubten gehört). 

Es tat gut, nach all der vielen Arbeit der letzten Monate wirklich, absolut ins off zu gehen. Nicht erreichbar zu sein und sich für 5 Tage weit weg von den Firmenalltäglichkeiten aufzuhalten.

Allein diese Auszeit war einiges Wert. Vervollständigt wurde sie von toller Zeit für Herrn und Frau Gold, für Herrn Gold  mit Herrn A., für mich an Tag 1 weniger mit Herrn B. und T. in diesem Jahr wollte es nicht so recht klappen mit der Harmonie und der Stimmung. Also war ich recht früh im Hotel und genoss den Blick auf den Dom.

Tag 2 war mit Miezenpflege bei uns beiden und drei ausgiebigen Spaziergängen (für was so ein Schrittzähler nicht alles gut ist, zählt der doch mal eben 10km) verbracht.

Tag 3 begann mit Umzug ins zweitbeste Haus und dann wieder langen Spaziergängen (sind wir nun eigentlich Touris,  Heimkommende oder auch irgendwann wieder Immis?) und dann kam der Höhepunkt:

Gemeinsam mit Herrn A., klein A. und deren Bekanntenanhang haben wir einen langen schönen Abend verbracht. Herzgefühl, Wärme, Zuhause...

Seltene wenige Verbindungen sind für die Ewigkeit, aber einzelne , dieses Gefühl ist unvergleichbar und gibt so viel Kraft. (Das versprechen, das überhaupt keiner Worte bedurfte, wurde erneuert so viel Herz...)

Kraft die wir, ich, nach diesen Tagen brauchten. Manchmal, ach quatsch eigentlich immer, irgendwann, macht es PENG und es ist klar, dass die Planung für den Arsch war.

Das man sich eben nicht auf das verlassen kann, was Menschen sagen sondern nur auf die wenigen echten Verbindungen. Also muss ich mir die Frage erneut stellen, ob ich wirklich so blauäugig bin oder ob die, auf deren Worte ich vertraut habe, einfach die perfekten Blender und eiskalte Arschlöcher sind. Ich bin mir nicht sicher, weiß auch nicht was sich daraus entwickelt, sicher ist allerdings das sich für alles immer ein Weg findet und auch wenn dieser nicht bequem und komfortabel ausgebaut ist.

Nein, derzeit mag, kann und werde ich darauf nicht weiter eingehen, es wird sich zeigen und finden.

In knapp 14 Tagen gibt es die nächste Schnappszahl, Frau wird alt, fühlen und ausschauen tu ich jedenfalls derzeit so.

Ich setze auf den Frühling...

Dienstag, 3. Januar 2017

Behörde ist nicht gleich Behörde!

Behörde 1

"Standesamt Dingsbums" -

"Tag, Frohes Neues, Frau Gold hier, ich möchte heiraten, bräuchte einen Auszug aus dem Stammbuch oder so"

"Tag Frau Gold, das wünsche ich Ihnen ebenfalls. Sagen Sie mir ihren Geburtsnamen und das Geburtsdatum?"

"Nuschel"

"Ah ja, da hab ich Sie, ich vermute ich soll Ihnen die Unterlagen schicken, geben Sie mir Ihre neue Adresse, ich lege dann ein Überweisungsformular bei, damit Sie die Gebühren zahlen können. Geht heute noch per Post raus"

"Vielen Dank, schönen Tag noch"


Behörde 2

"Standesamt Bums"

"Tag, Frohes Neues, Frau Gold im Auftrag vom zukünftigen Herrn Gold hier, der zukünftige Herr Gold bräuchte einen Auszug aus dem Stammbuch"

"Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Geburtsort."

"Nuschel"

"Ja, das ist hier, kann er sich abholen."

"Nein, deswegen rufe ich ja an, wir wohnen gaaaanz weit weg im Norden und er bat mich Sie anzurufen, damit das zugeschickt werden kann."

"Ne, so geht das nicht, wir schicken das nur zu, wenn es vorher bezahlt wurde. Gehen se mal auf die Webseite, die wird zwar gerade umgebaut, aber das geht, dauert halt nur. Da finden se ein Antragsformular zur Erstellung vom Stammbuchauszug, das muss er ausfüllen, unterschreiben und mit 10 Euro an uns schicken. Sobald das dann da ist, schicken wir es zurück."

"Ok, vielen Dank, macht er dann. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag"

Die Andere Seite legt grußlos auf - man der hat ja am 3. Tag im Jahr schon Spaß an der Arbeit...


Behörde 3

"Moooinnn, frohes neues, Frau Gold hier"

"Moooin Frau Gold, das wünsche ich Ihnen auch. Was kann ich für Sie tun?"

"Wir wollen heiraten, dafür müssen wir doch einen Termin zum Vorgespräch und so machen oder können wir mit den Unterlagen einfach so reinkommen?"

Lachen auf der anderen Seite

"Also wenn Sie alle Unterlagen haben, dann kommen Sie doch morgen um 11 rein und wenn alles vollständig ist und sie keine besonderen Wünsche haben können wir das direkt machen"

"Ähm, ne so schnell sind wir dann doch nicht. Ich hab gerade die Unterlagen angefordert und ich denke, dass die dann nächste Woche Montag hier sind."

"Na dann rufen Sie an, wenn die da sind, dann machen wir für den nächsten Tag einen Termin und wenn Sie möchten können Sie dann auch direkt heiraten."

Jetzt muss ich lachen.

"Hört es sich so eilig an?"

"Nein Frau Gold, aber wenn ein Mann sich entschließt und die Frau dann alles regeln lässt, dann sollte man doch schnell sein, nicht das er es sich wieder anders überlegt."

Wir lachen beide und ich bedanke mich für das Gespräch. Ich glaube der Termin nächste Woche wird lustig.
 
Das Gespräch mit Herrn Gold im Anschluss war es und wir sind uns einig, das wir ganz anders sind. Wir heiraten erst, gehen dann Ringe aussuchen, feiern im Sommer und bis dahin müssen dann die Ringe auch fertig sein. Achja, ich muss noch fragen ob Herr Blond mit aufs Standesamt darf :-D

Sonntag, 4. Mai 2014

Blos keine Beziehung

Im Januar vor mittlerweile 9 Jahren ging es mir nicht gut um nicht zu sagen sehr schlecht. Alles was ich wollte war wieder auf die Beine  kommen und mich von ihm  erholen.

Dann stand Herr U. an einem Abend vor mir, dieser arrogante Typ und trotzdem hatte er eine gewisse Anziehung, wie sich im Lauf des Abends, der Nacht und am nächsten Tag rausstellte. Nein wir sind nicht in der Kiste gelandet und außer einem heißen Kuss und der Aussage von uns beiden "ICH WILL KEINE BEZIEHUNG" passierte nichts zwischen uns. Wir verabschiedeten uns und versprachen miteinander zu telefonieren.

Am nächsten Tag war ich schon nervös und sein Anruf lies bis zum Abend auf sich warten.

Wir verabredeten uns für den kommenden Abend und gingen aus. Redeten, knutschten und verabschiedeten uns. Irgendwann kam die erste gemeinsame Nacht, aber auch danach war klar "WIR HABEN KEINE BEZIEHUNG". Das wir immer mehr Zeit miteinander verbrachten und mehr gewachsen ist war einfach so. Auch das wir nicht monogam sind, das wir tun und lassen können was wir wollen war ganz klar abgesprochen.

Und was war? Keiner von uns hat sich nach anderen umgeschaut, keiner wollte die Zeit die nicht durch andere Verpflichtungen abgedeckt war ohne den Anderen verbringen.

Auf die Frage eines Freundes an Herrn U. "bist Du nun mit Frau Gold zusammen?" Kam die Antwort: "Nein, ich habe mich ihr angenommen, sie ist wie ein verängstigter Straßenköter. Ich passe nur auf sie auf, bis sich der richtige "Halter" gefunden hat".  Ich fand es passend, beschrieb es doch eigentlich ganz gut wie wir zueinander standen, der Freund konnte damit gar nicht umgehen ;)

Knapp zwei Jahre später sind wir zusammen gezogen und irgendwann kurz vor dem Umzug haben wir uns angeschaut und gefragt ob das nun eine Beziehung ist. Wir haben übrigens mehrmals in den letzten Jahren über heiraten gesprochen und waren uns immer einig: Brauchen wir nicht.

Aber auch das hat sich etwas geändert und aus einer anfänglichen losen Freundschaft+ könnte nach dann 10 Jahren auch eine Ehe werden, die allerdings für uns rein auf Absicherung in rechtlicher Hinsicht für die Zukunft gesehen ist und nicht um sicher zu gehen, dass wir uns lieben, dafür brauchen wir kein Papier und keinen Segen von niemandem, sondern nur den Blick in die Augen des Anderen und das Wissen und tiefe Gefühl, das wir füreinander empfinden und das ganz ohne die Worte "wir sind jetzt zusammen und haben eine Beziehung".

Also Frau Finchen, Du siehst es geht auch anders ;)

Freitag, 3. Januar 2014

2014


Herzlich willkommen und auf die vielen Chancen und schönen Ereignisse in diesem Jahr, mögen sie überwiegen.

Wieder hat ein Jahr angefangen das jeden Tag neue Gelegenheiten bietet.
 

Ab heute haben wir für dieses Jahr noch 362 Tage Zeit um es zu einem erfolgreichen, endgeilen, unvergesslichen Jahr für uns zu machen.

Ich habe gestern schon damit angefangen indem ich auf mein Bauchgefühl gehört habe, jemanden kontaktierte von dem ich schon lange nichts mehr gehört habe, feststellte, das ich mir die 9Cent pro Minute hätte sparen können – halt nein – die 9 Cent pro Minute waren richtig ausgegeben , denn nach diesem Telefonat konnte ich die Nummer, alle SMS der Vergangenheit sowie Whapps mit einem sehr guten Gefühl löschen.

Und wo ich schon mal dabei war flogen direkt noch ein paar Namen aus der Kontaktliste und den dazugehörigen Apps. Warum das neue Jahr mit alten Lasten beschweren?

Der Kurztrip nach Berlin war übrigens sehr schön und begann schon mit einer kleinen, feinen, postiven Überraschung beim Check In: das gebuchte Doppelzimmers wurde kostenlos in eine Suite gewandelt.

Viel sind wir durch die Stadt gelaufen, haben schöne und hässliche Ecken gesehen uns mit zwei sehr netten, lieben, humorvollen Menschen getroffen. Die wahrscheinlich kleinste Kneipe Berlins betreten und in einer sehr ungewöhnlichen aber irgendwie auch heimeligen Atmosphäre Champagner trinkend auf das neue Jahr angestoßen. Es ist schön zu sehen wie zwei Menschen so harmonieren – ja IHR zwei seid gemeint.

Berlin wird uns wiedersehen, dann hoffentlich bei Wärme und Sonnenschein und gerne im Straßencafe mit der bezaubernden Blume und ihrem Gärtner bei einem Glas Wein und mehr. 








Samstag, 7. Dezember 2013

Zwanzig Dreizehn - Klappe die Erste

geht langsam auf das Ende zu.

In weniger als 4 Wochen ist es vorbei. So besch...wie es angefangen hat, im Mai noch mal einen drauf legte umso ruhiger und schöner wurde es und nähert es sich dem 31. Doch ich will nicht zu laut schreien und freue mich über den heutigen Stand.

Eigentlich ist es noch zu früh für einen Rückblick und diesen besonderen Rückblick, über die Emotionen und auch über die Tiefschläge in diesem Jahr kommt vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Eintrag, aber über die Lieder die mir in diesem Jahr etwas bedeutet haben, möchte ich heute schreiben.

Musik ist für mich nicht Unterhaltung im Sinn von Beschäftigung. Musik ist für mich Gefühl. Stimmung, Kanalisierung, Erdung, Euphorie und Ruhe. Je nachdem wie ich mich fühle höre ich von Klassik über Liedermacher, Musicals, Schlager bis hin zu Popp, Rock, Techno und Metall sowie die verschiedensten Unterarten alles. (Zum Leidwesen von Herrn U. der manchmal schon nach Hause kam und schreiend wegrennen wollte, denn ich kann hinteerinander Chanson also Herrn U., Dr. Alban, DJ Ötzi, Karel Gott, Verdi und Andrea Berg hören und fühle mich damit sauwohl)

Für mich ist die Karnevalszeit eine sehr schöne und auch wichtige Zeit. In diesem Jahr ganz besonders aus dem Grund, das ich das erste mal wieder wirklich vor die Tür ging und einfach nur abschalten wollte und auch fühlen wollte und fühlen musste das ich noch lebe.

Mit Herrn B. und T. klappte das wie gewohnt. Als dieses Lied hier das erste mal an meine Ohren kam war es nur mit "Genau das ist es"zu beschreiben - es kroch unter die Haut und ich fühle etwas, das ich nicht beschreiben kann oder auch nicht beschreiben möchte.  Mit B. und T. zusammen war es dann genau das Lied, das ich brauchte:


Der Text von dem kommenden Lied, hörte ich in der ersten Januar Woche 2013 und ich fragte mich allen ernstes ob die Jungs das für mich geschrieben haben. Es passte und dann in dieser Sprache die für mich, auch wenn ich nicht hier geboren bin, Heimat und Sicherheit bedeutet.

Heut ist wieder so ein Abend...stetig in der Tretmühle drin...ich weiß der Weg der hinter uns liegt, ging nicht immer geradeaus....manchmal fliegt man in den Himmel, manchmal liegt man auf der Schnüss.... all die Narben all die Fehler sind doch auch ein Teil von uns, so lang wie ich lebe sing ich ein Lied, komm ich zeig Dir wie es geht:

Ja, ja, ja wir sind immer noch da, weil man so schnell nicht kaputt geht, weil die Sonne immer wieder aufgeht...wir sind immer noch da, trink mit mir auf Dich und mich auf ein neues Jahr...(übersetzt im groben für die, die Probleme mit Kölsch als Sprache haben)


Und dann im Sommer hörte ich eine Frau die ich bis dahin nie wirklich wahrgenommen hatte. Aber das Lied was sie da sang passte zu den Gefühlen und zu dem Neuanfang den ich gerade fühlte



und in den letzten Wochen dann ein Lied, von einem Sänger den ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm hatte. Aber ich hörte das Lied, zog mir den Text, hörte das Lied und es wurde aus verschiedenen Gründen mein Begleiter in den letzten Wochen:


Das sind die vier Lieder die intensiv bei mir waren in diesem Jahr. Ich weiß, mein Musikgeschmack lässt manchmal zu wünschen übrig. Die Lieder, die mich immer begleiten erspare ich Euch hier an dieser Stelle. Vielleicht mache ich irgendwann mal eine Serie mit "Goldis Top 100" Es könnte für viele zur Qual, nur beim Lesen der Titel werden;)

Schlaft gut da draußen. Ich hoffe Euch hat der Nikolaus noch bedacht. Mich hat er am Nachmittag überrascht und ich freue mich jetzt noch.




Freitag, 5. Juli 2013

Frau GoldSommer in der Praxis III Quartal

Hallo Frau Gold, 

Warum sollte man seinen Partner teilen wollen? 
Freundlicher Gruß Frau Beste.

Liebe Frau Beste,

kann man einen Partner wirklich teilen oder doch nur Gegenstände die einem „eigen“ sind, also die sich in „meinem“ Besitz befinden? Und dazu die nächste Frage: Warum sollte man ihn nicht teilen?
Es gibt in meinen Augen verschiedene Lösungsmöglichkeiten:
  • Mann denkt noch mal drüber nach, findet die eigene Partnerin doch ausreichend und vergisst den Schuss, den er eben noch bespringen wollte.
  • Mann nutzt den Gedanken als Wichsvorlage.
  • Beim nächsten Sex mit der eigentlichen Partnerin nutzt Mann die Frau außerhalb als Gedankenviagra.
  • Mann geht fremd und die Partnerin bleibt, weil angelogen, Jahrzehnte lang glücklich(?).
  • Mann hat weniger Lust auf Sex mit der Partnerin, weil er sich zu oft mit dem Gedankenviagra alleine beschäftigt.
  • Mann geht fremd, es kommt heraus: Mann unglücklich und Frau unglücklich, wenn keine Ehezettel und keine Kinder da Trennung, ansonsten Rosenkrieg.
Klar es gibt noch massig Lösungen, aber um diese Lösungen geht es mir eigentlich nur indirekt.

Es gibt Menschen die können ihr Leben lang, körperlich und gedanklich auf einen Menschen konzentrieren und sind damit glücklich in ihrer Welt. Es gibt die Anderen, die  gehen in Gedanken immer wieder fremd, der Gedanke allein reicht ihnen aus um glücklich zu sein.
Mal ab von den Männern, welche Frau will mir allen ernstes erzählen,
 dass sie noch nie auf die Vorstellung mit Herrn Clooney , einem anderen Schauspieler
 (Beispiele finden sich massenhaft) 
gerubbelt hat – seht ihr!
 Also werft den Männern nicht vor, dass sie
 Wichsvorlagen benutzen.

Dann gibt es die, denen die Gedankenviagras nicht mehrausreichen.

Die, die fremde Haut spüren wollen, Lust entfachen, empfinden, neugierig und unersättlich sind. Treffen diese einen Partner, den sie lieben und der diesen Hunger nicht teilt, gibt es Probleme.

Man(n) schraubt zurück, wird vielleicht zum Gedankenviagraschlucker oder macht sich vor, dass man fremdes Fleisch vergessen kann. Ist zufrieden mit dem Fleisch was auf dem Teller liegt oder aber der Hunger bleibt.

Spätestens jedoch wenn der Plan des Vergessens nicht aufgeht und die eigenen Wünsche nach Befriedigung des Hauthungers größer werden, kommt das Gefühl nicht glücklich zu sein. Aber man(n) will die Partnerin nicht verletzen schon gar nicht verlieren und da das Gegenüber „seinen Besitz nicht teilt“ bleibt man brav.
Ja das Leben ist kein Ponyhof, kein Wunschkonzert was auch immer, aber ein Partner ist kein Besitz und kein Gegenstand auf den ich ein Anrecht habe – Partnerschaft ist miteinander, geben und nehmen , verzichten und ja auch manchmal etwas zugestehen, was einem selber nicht gefällt, aber auch nicht schadet.
Würdest Du aktzeptieren, dass Dein Partner Dir etwas verbietet was Dir am Herzen liegt, weil er es nicht nachvollziehen kann?
Ja es geht um Gefühl, Deine Gefühle, die der Partner in Deinen Augen tritt wenn er mit einer anderen Person sexuell aktiv wird.

Huch, es geht also gar nicht um das Wohlbefinden Deines Partners, denn wenn er sich nicht gut damit fühlt, dann ist das sein Problem, DIR GEHT es ja damit gut – nicht wahr? Alles so friedlich in der heilen Welt.
Vertraust Du Dir selber? Deinem Partner?
Was löst der Gedanke in Dir aus, wenn Du annimmst das Dein Mann Frau gerade mit einem anderen Partner Sex hat? Was löst es bei Dir aus, wenn Dein Partner, wenn er gerade mit Dir schläft GEDANKENVIAGRA benutzt?

Warum hast Du Angst vor einem sexuellen Abenteuer Deines Partners?

Bezweifelst Du das er zu Dir steht?

Ist es die Angst der/die Andere ist besser als Du? Hat mehr zu bieten?

Baut Eure Beziehung nur auf Sex auf?


Ich kann es nur aus meiner Sicht schreiben, ich selber habe seriell monogam gelebt, hatte immer einen gewissen Hauthunger nach fremder Haut aber "sowas macht man nicht" war größer. Bis zu dem Tag als eben der Hauthunger so groß war und ich das erste mal fremd gegangen bin. In dem Moment ein geiles Gefühl, kurz danach kam das schlechte Gewissen. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich dann meinen Weg gefunden habe und für mich klar war, dass ich eben nicht der Moral entspreche und monogam sein kann. Dennoch folgten zwei weitere Beziehungen, in denen ich es versuchte und scheiterte.

Dann lief ich Herrn U. zwischen die Beine und noch bevor wir zusammen waren sagte ich ihm, dass ich nicht monogam sei und er sich darauf einstellen muss, dass wenn wir zusammen kommen damit leben muss. Er sah es genau so. Das bedeutet nicht, dass ich durch die Betten springe, Herr U. nicht weiß mit wem ich wo bin oder Herr U. eine nach der anderen flach legt.

Aber es bedeutet, dass wir wissen wer mit wem wo ist. Das wir uns füreinander freuen können und diese Freude miteinander teilen, weil wir merken uns geht es gut. Ja, auch das ist Beziehungsarbeit, aber sie ist ehrlich.

Wenn das für Dich,liebe Beste, nicht vorstellbar ist, dann gibt es viele Lösungsmöglichkeiten, beispielsweise kann man gemeinsam in einen Pärchenclub gehen, sich umschauen, inspirieren lassen, nett essen (die meisten Clubs haben sehr gute Buffets) , eventuell zusammen in einem Separee verschwinden, mit anderen die Matte teilen oder eben dem Mann die Möglichkeit geben, sich mit einer anderen Frau zu beschäftigen und wieder fahren.

Das Argument "man kann der anderen Frau nicht trauen" mag zwar stimmen, aber dann muss man den Partner Zuhause einsperren und Internet und Telefon abstellen, denn andere Menschen treffen wird er immer, was er daraus macht ist nämlich letztlich entscheidend.

Ich kann aus meiner Sicht nur sagen:

Definieren Sie für sich die Worte Partnerschaft, Liebe und Treue, sprechen Sie mit Ihrem Partner über die Wünsche und Sehnsüchte und suchen Sie gemeinsam eine Lösung, die gibt es, man muss nur wollen.

Ich bin gespannt ob sie hieraus eine Diskussion entwickelt. 

Montag, 15. April 2013

Tausend mal berührt...

Der Spruch des Tages:



Wie sehr ich jemanden liebe messe ich nicht daran, 
wie oft ich ihm schreibe oder anrufe, sondern vielmehr daran, 
wie oft ich mich zwingen muss, es nicht schon wieder zu tun.
 

Donnerstag, 28. März 2013

Sex=Liebe vs. Liebe=Sex Teil II



Die Antworten des ersten Posts waren alle mehr oder weniger eindeutig. Ich für mich kann die Frage danach nicht eindeutig beantworten. Oder vielleicht doch? Macht Euch selber ein Bild.

Sex ist für mich unweigerlich mit einem Gefühl für mein Gegenüber verbunden. Ich brauche das innere Gefühl von „Zärtlichkeit, Verlangen und Geilheit“ auf mein Gegenüber. Ein gewisser Faktor muss vorhanden sein, sonst kann ich mich sexuell nicht einlassen. Alleine mein hormonelles Verlangen reicht nicht aus, bzw. gab beim Testen im Anschluss ein ungutes Gefühl im Magen.

Aber was ist mit der Liebe ohne Sex? Klar, jeder kennt es, dass im Lauf einer Partnerschaft der Sex nachlässt, man ist nicht mehr so darauf aus alles kennenzulernen. Man kennt sein Gegenüber, der Alltag (nicht nur die Probleme sondern auch gemeinsame Unternehmungen, Job usw.) verlangt seinen Tribut und im Handumdrehen wird aus tägliche-mehrmaligem Sex, der tägliche, wöchentliche oder vierzehntägige – gar monatliche einmalige Sex. Die Liebe ist nach wie vor da, wächst gedeiht und man fühlt sich miteinander wohl. Wirklich? Gilt es für beide Seiten? Was tun, wenn das Gegenüber kein Verlangen hat und man selber aber sein Verlangen nach wie vor hat? Das Verlangen was eigentlich an das Gegenüber gebunden ist nicht mehr befriedigen kann? Wächst der Frust? Stellt man sich aus Liebe zurück?

Was passiert, wenn aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen die Lust versiegt? Sexuelle Aktivität damit dem Partner zur Qual wird? Kommt es dann zum Ende? Was ist mit der Liebe? Wie weit kann man sich beziehungsweise seine sexuellen Wünsche zurück stellen ohne sich selber untreu zu werden? Will man das überhaupt? Ist die Liebe oder ist es doch nur die gewohnte sichere Umgebung wichtiger als die Bedürfnisse? 

Andere Wege einschlagen?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten

Samstag, 23. März 2013

Sex = Liebe vs. Liebe=Sex? Teil I


Gehört zu Sex zwingend die Liebe oder die Liebe zwingend zum Sex? 

Glaubt man der weit verbreiteten Meinung sind es hauptsächlich Männer die Sex ohne Liebe gerne und gut leben können. Dagegen steht dann die Meinung, dass Frauen hauptsächlich nur dann Sex haben, wenn die Liebe mit im Spiel ist -Ja ne is klar.

Also mal ganz ehrlich? So unter uns:

Wer von Euch wartet denn bis wirklich die Liebe voll erblüht ist und ich spreche jetzt nicht von gerade gesehen, Schmetterlinge im Bauch, rosa Brille auf der Nase um dann festzustellen wie der Sex sein kann? 

Ich jedenfalls nicht. In die Zeit der Schmetterlinge und rosa Brille will der Rest auch eingeführt was für ein Wortspiel  werden. 

Ja das Paket muss stimmen, damit die Liebe wachsen kann. 

Was sagt ihr?

Mittwoch, 6. März 2013

15C

Sonne, die ersten Schneeglöckchen, die Kätzchen fangen an zu blühen und die Familie Elster baut ihr Nest vor meinem Fenster.

Das Leben geht seinen Weg.Tod, Geburt....

Frau I. - bisher noch kein Thema hier, hat mich gefragt, ob ich die Patentante ihres Sohnes werden möchte. Sie erfuhr von ihrer Schwangerschaft am 26.09. und rief direkt bei mir an.

Patentante=große Verantwortung. Man muss Kinder mögen und auch wenn es heute grundsätzlich anders geregelt wird, sollte man bereit sein das Kind im Notfall bei sich aufzunehmen und auch vorher bereits für das Kind da sein.

Ein Junge. Sein Name soll kleiner Herr J. werden - so sehr wie ich einerseits denke JA so sehr schrecke ich davor zurück.

Ich kann die nette Besuchstante sein, aber Patentante? Ich habe mich bewusst gegen Kinder entschieden und dann Patentante werden? Nein das wäre wohl nicht richtig, ein Kind und wenn es nur "geliehen" ist passt nicht in mein Leben.

Sonntag, 3. März 2013

23.15 Merke

auch die netteste Unterhaltung und ein nettes Treffen können ein jähes Ende haben.

Kurzum es war nett, ob ich eine Fortsetzung haben möchte weiß ich im Moment nicht, aber ich glaube eher das es keine geben wird.

Zuhause dann mal eben die Schermaschine für das Wollknäuel ausgepackt und ihm den Hintern rasiert. Nun sieht man wieder seine dicken E... die hätte ich mir heute abend auch irgendwie gewünscht, also ich mein ja nur so ^^. Doch nur eine große Klappe und wenig dahinter. Herr MM hat heute über Creme Brüller geschrieben, der Brüller war es hier auch nicht, wäre doch besser mit den Wuppis durch die Stadt...

So ab ins Bett morgen wird bestimmt ein interessanter Tag. Schauen wie groß die E... sind - wozu ein gemeinsamer Saunabesuch nicht alles gut ist ;)...


Donnerstag, 28. Februar 2013

Kontaktanzeigen



Herr MM hat bei mir, mit diesem Post  , wie wahrscheinlich bei einigen anderen Lesern auch, die Neugierde geweckt. 

DieAssistentin des Herrn MM hat bereits nach seiner Kontaktanzeige gefragt und ich bin mir sicher, dass er dazu bald posten wird. 

Aber ich will es von EUCH wissen!

Schreibt mir eine Kontaktanzeige wie Ihr sie gerne lesen würdet, wie Ihr sie über Euch verfasst oder über Euer (bald) vorhandenes Gegenstück. 

Im Stöckchen-Post habe ich ja bereits den Anfang aus weiblicher Sicht gemacht:

Frau sucht: Dich! Ja wirklich, Du bist gemeint. Geboten werden Dir: Weibliche, humorlose 39 Jahre Lebenserfahrung, gepaart mit Ungeduld, derzeit roten Haaren und immer mit Sommersprossen. Du musst unter 50 Jahre Laufleistung aufweisen, darfst keine Altlasten mitbringen, Flugrost und ein paar Dellen sind in Ordnung solange es sich nicht um einen wirtschaftlichen Totalschaden handelt. Wenn Du nicht bügeln und putzen kannst, verdienst Du hoffentlich genug um Reinigung und Putzfrau zu bezahlen. So und nun schreib mir warum ich mich auf Dich einlassen sollte? 

Oder wie wäre es aus männlicher Sicht mit:

Was kann es geileres geben?

Augen wie eine Katze, Kurven wie sie schärfer nicht sein können, Rundungen die so perfekt die Männerhand ausfüllen. Ein tadelloser Lack, keine Kratzer, keine Dellen und dann wenn der Motor gestartet wird: ein sattes, tiefes schmatzendes Geräusch der Kolben. Ventile die auch bei Höchstleistung, dank guter Schmierung nicht klackern!Wenn Du, Weib das erfüllst melde Dich bei mir und wir fahren gemeinsam in den Sonnenuntergang

Oder wie die Männer nunmal sind-kurz und knapp:

Weiche und geschmeidige Gummilippen, hach was ist das schön, das Gummi Girl DB zu f….. Du bietest mehr EQ und IQ? Dann kommt mein FQ noch dazu also RUF MICH AN!!


Nu los ich mach keinen Stock draus, aber ich würd mich freuen wenn Ihr kreativ werdet.