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Donnerstag, 26. Juni 2014

Hängt sie höher

Aufgrund des Falls der Selbstjustiz in der letzten Woche werden in den sozialen Netzwerken wieder massig "Ungerechtigkeiten" gepostet.

Beispielsweise "Alte Menschen werden im Pflegeheimen schlecht behandelt, Straftäter bekommen den Zucker in den....", "Täter bekommen psychologische Hilfen, Opfer werden traumatisiert alleine gelassen" usw. usw.

Immer wieder lese ich, dass man Straftätern und ganz besonders Mördern und Sexualstraftätern die Menschenwürde absprechen sollte.

Das sich diese Menschen, die nach solchen Maßnahmen schreien, selber auf das Podest von Straftätern stellen, möchten sie weder lesen, hören noch einsehen.

Ich habe sicher schon mehr von all den "unwürdigen" Dingen im Leben gesehen und erlebt als manch einer sich vorstellen kann und genau aus diesem Grund geht mir bei solchen Diskussionen immer wieder die Hutschnur hoch.

Ja, unser Pflegesystem ist miserabel und an allen Ecken und Kanten hakt es.
Ja, es müssten mehr Gelder in die Pflege fließen und in vielen "Altenverwahranstalten" muss dringend mehr Personal und mehr Achtung vor den alten Mensch Einzug halten.

ABER das liegt nicht an den bereits vorhandenen, überarbeiteten  Alten- und Krankenpflegern sondern an den Betreibern dieser Einrichtung die mit wenig Aufwand so viel wie möglich aus der Aufbewahrung rausholen möchten um ihre Kapitalerträge zu maximieren und an den Kostenträgern, die ebenfalls auf die Maximierung der Erträge aus sind. Nicht zuletzt an unserer Politik, wobei ich hier ganz klar sage "Ein Volk hat die Regierung, die es verdient hat".

Ja, das Rechtssystem mag vielen Menschen ungerecht erscheinen, wenn sie lesen, dass der Bankräuber 10 Jahre bekommt und jemand der wegen einem Sexualdelikt verurteilt wird, lediglich 5 Jahre in Haft muss. Da wird von armen Opfern gesprochen, die keine Hilfe bekommen, einer Täterlobby und von ungerechten Strafen. Zu bedenken ist, dass im deutschen Rechtssystem keine Gerechtigkeit gesprochen wird, sondern Urteile.

Ja, Täter haben ein Anrecht auf Hilfe und Resozialisierung.

Aber Opfer bekommen ebenfalls jede Hilfe die sie benötigen, sofern sie sie in Anspruch nehmen möchten.  Das ist wohl der einzige Unterschied, Straftäter werden durch Urteilssprüche oftmals dazu verpflichtet therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, Opfer hingegen müssen diese Hilfe annehmen.

Zunächst gibt es den Weisser Ring, sowie viele Einrichtungen von sozialen Trägern, die Opfern von Straftaten direkt zur Seite stehen. Nahezu in jeder großen Stadt gibt es mehrere psychologische Notfallambulanzen bei denen Opfer Hilfe in Anspruch nehmen können. Hier werden mögliche Maßnahmen angeboten und besonders der Weiße Ring bietet neben therapeutischen Hilfen, begleitende Maßnahmen sowie die Vermittlung von Rechtsanwälten, die Beantragung von möglichen Entschädigungsmaßnahmen wie beispielsweise das Opferentschädigungsgeld usw.

Die Polizei hat speziell ausgebildete Mitarbeiter, die besonders im Bereich der Opferhilfe ausgebildet sind und sie arbeitet mit den Hilfsorganisationen wie Weißer Ring und anderen zusammen, sodass auch hier erste Hilfen vermittelt werden.

Die Opfer müssen lediglich die angebotene Hilfe annehmen, aber das wollen Blöd und Co. nicht publilzieren, denn dann sind die Schlagzeilen nicht mehr so effektiv und jemand, der Opfer einer Straftat war und dann wieder ein selbstbestimmtes Leben ohne Opferrolle führt, ist einfach keine Schlagzeile wert, denn diese  sorgt nicht für die Aufmerksamkeit die eine Zeitungsauflage steigert.

Zu einfach ist es also das gängige Meinungsbild anzufeuern und zu rufen "hängt die Täter höher!" es bringt einfach mehr Auflage und passt so gut in das Bild der mediengeilen Aufmerksamkeitshascher. Diese Aufrufe bringen allerdings auch den Opfern keine Hilfe. 

Ich wünsche es niemandem, aber wenn jemand Hilfe benötigt:

Die schnelle Verbindung zum WEISSEN RING:

116 006: Unter dieser kostenfreien EU-einheitlichen Nummer ist ab sofort das Opfer-Telefon des WEISSEN RINGS geschaltet. Die EU vergibt im Zuge der Harmonisierung die einheitlichen Nummern für Notruf- und Beratungsdienste. Die 116 006 als Beratungsdienst für Opfer von Verbrechen teilte die Bundesnetzagentur für Deutschland dem WEISSEN RING zu, der bereits seit August 2009 unter der Nummer 0800 0800 343 ein bundesweites Opfer-Telefon betreibt. Die rund 40 ehrenamtlichen Opferbetreuer der Einrichtung wurden und werden in einem ausgefeilten Aus- und Weiterbildungskonzept geschult. Sie betreuen das Telefon täglich von 7 bis 22 Uhr. Quelle: Weisser Ring




Montag, 23. Juni 2014

Nuschelndes Gold

Ich brauche einen Logopäden.

Warum? Folgendes Gespräch vor 1,5 Wochen:

Frau Gold: Ich möchte diesen braunen Tisch kaufen mit Glasplatten hatte ich bisher nur schlechte Erfahrung und sowas kommt mir nicht mehr ins Haus.

Gegenüber: Ja, ich verstehe schon, das Sie Glasplatten nicht mögen, aber mit so einer Glasplatte werden Sie vielmehr Spass haben.

Frau Gold: Nein! Keine Glasplatte!

Gegenüber: Der braune Tisch passt nicht, die Glasplatte ist viel schöner.

Frau Gold: Es ist mir gelinde gesagt SCHEISS EGAL ob SIE die GLASPLATTE schöner finden. ICH NEHME DEN BRAUNEN TISCH!

Gegenüber: Na da SIE sich ja nicht entscheiden können, werden SIE ab nächste Woche erstmal eine Anstalt besuchen, in denen man Ihnen helfen wird Ihre Wege zu finden.

Frau Gold: Sagen Sie mal was ist an "NEIN UND MEINE WAHL STEHT FEST! Schwer zu begreifen?

Gegenüber: Hier sind die Unterlagen.

Gerade eben kommen mit der Post weitere Unterlagen und die Bescheinigung für die morgige Tagesveranstaltung in einer Anstalt.

Das wird sehr lustig werden! SEHR LUSTIG! Da will man der Frau Gold zeigen wie sie ihren Weg findet indem man ihr beibringt wie man mit 10 Fingern blind schreibt - oder hab ich da was falsch verstanden und soll ich da morgen die Anstaltsleitung übernehmen?

OHHHH, das wird lustig, denn ich habe ja rein rechtlich, da ich ja noch Anstaltsinsasse in einer anderen Anstalt bin, gar kein Anrecht auf die morgige Veranstaltung.

Ich fühle mich gerade verarscht. Wenn morgen ähnliche Kommunikationsprobleme auftreten, bin ich im Anschluss direkt in einem Sprachzentrum...Wobei, es könnte morgen sehr laut werden ^^. Solltet Ihr also aus dem Rheinland morgen Schallwellen empfangen: das war ich ;)

Freitag, 20. Juni 2014

War das ein Versuch? Na der ist aber sowas von daneben gegangen...

Erinnert Ihr Euch noch an diesen Eintrag? Im sechsten Absatz schreibe ich, das ich auch telefonisch immer für Personen, die mich kennen und die mir wichtig sind, erreichbar bin. Jederzeit.

Bis zu diesem heutigen Post wussten nur zwei Menschen außer Herrn U. und mir, dass wir unsere Telefonnummer sortiert herausgeben. Nun lesen hier ja einige mit, die auch eine Telefonnummer oder sogar zwei Nummern von mir haben, somit wisst Ihr das nun auch.

Diese Nummern gehören jeweils zu einem anderen Klingelton und sind für mich also auch in der Nacht einem gewissen Personenkreis zuzuordnen.

Das mag paranoid klingen, kommt aber aus der Zeit in der ein Stalker sein Unwesen trieb, Herr U. und ich noch geschäftliche Anrufe Zuhause erhielten und somit auch am Klingelton unterscheiden wollten, für wen der Anruf ist. Aus diesem Grund, denn der Stalker ist ja immer mal wieder aktiv, haben wir das System beibehalten und notieren uns wer, welche Nummer erhält, außer bei den Nummern die sowieso auf stumm geschaltet oder deaktiviert sind. ISDN sei Dank haben wir insgesamt 10 Rufnummern von denen bisher nur fünf aktiviert wurden.

Nachdem in den vergangenen Nächten mehrmals das Telefon geklingelt hat, warte ich jetzt mal noch ein paar Tage ab. Sollte es sich allerdings zeigen, dass die Anrufe zwischen vier und fünf am Morgen weiter gehen, dann muss wohl mal wieder eine Telefonnummer stillgelegt werden.

War es ein Versuch um zu schauen ob ich für diese Person immer erreichbar bin, ist der Versuch nach hinten losgegangen, denn keine Person, die mir wichtig ist unterdrückt ihre Telefonnummer wenn sie anruft und wenn sie nicht vom eigenen Apparat anruft, dann hinterlässt sie eine Nachricht auf der Mehlbox...


Donnerstag, 19. Juni 2014

Erwachsen?

Ich habe hin und her überlegt ob ich nun noch einen gesonderten Blog für das Storyboard anlege und mich dagegen entschieden.

Warum?

Ganz einfach, die Storys gehören zu mir, ich habe keine Lust einen weiteren Blog, neben den zwei anderen Blogs, zu führen und denke, dass Ihr hier auch mit den Storys umgehen könnt. Da es sich aber bei den Storys zumindest teilweise um Inhalte handelt die sicher nicht mehr FSK 16 sind, steht nun das "Erwachsenenschild" am Eingang.

Also es bleibt alles beim Alten nur die Eingangstür wurde umgebaut.


Mittwoch, 4. Juni 2014

Mal eben zwischendurch

- Dank intelligenter Tools, fällt es leicht Entlassungspapiere ohne versteckte Hinweise zu erstellen. - check, nun dürfen sich die Rechtsberater wieder unterhalten.

- Mein neues Hobby, "Frau Gold hilft die Welt ein bisschen besser zu machen" nimmt Formen an.
Dazu vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt etwas mehr.

-  Die Suche nach einem neuen Therapieplatz in einer Anstalt läuft schleppend, mag aber auch daran liegen, dass ich noch gar nicht so richtig weiß in welche Art der Therapieform ich gehen möchte. Eigentlich würde ich ja auch gerne das Hobby leben, aber wer sorgt dann für den Unterhalt?
Auf diesem Weg, dürfen sich gerne 95 jährige
 gut situierte Rentner ohne Erben bewerben, 
wir finden sicher eine Möglichkeit wie ich an das Geld komme.

- Ich befinde mich seit ein paar Tagen in einem Zwiespalt, den ich derzeit nicht lösen kann. Denn es gibt Tatsachen, die kann man nicht ungeschehen machen und mit wenigen Handlungen kann so ziemlich alles zerstört werden, worauf ich vertraut habe.
Ja, sehr kryptisch, aber solange der Zwiespalt vorhanden ist, bleibt es so.

- Vielleicht gibt es bald einen Grund für eine große Feier.

- Wir möchten wieder ein Fellknäuel, allerdings muss erst mein Anstaltsleben geklärt sein. Vernunft geht vor.


Montag, 19. Mai 2014

Was für ein Wochenende

Wirklich sehr schönes Wetter, das einige Möglichkeiten geboten hat.

Samstag mit Herrn U. Klamotten gekauft, Garten und Terrasse gearbeitet. Danach auf dem Weg in die Küche, die Umleitung übers Schlafzimmer für ein "kurzes" Nickerchen genommen.

Gartenarbeit macht müde und während man schläft kann man Hunger bekommen.
Eine sehr neue Erkenntnis für mich.

Schade, dass dadurch das Telefonat nicht mehr stattfinden konnte, denn verpennt ist verpennt, aber das war ja nur verschoben.

Der Sonntag begann zwar früh aber er war ebenso wunderschön. Mit der Kleenen und der Blondine brunchen gewesen. Eine schöne Location und ein ausreichendes Brunchbuffet, das in minimalen Details zu wünschen übrig ließ, aber durch die erstklassige Kellnerin absolut vertretbar war. Als komplett Paket war es somit ein wunderschöner Vor- und Nachmittag.

Zuhause dann festgestellt, dass ich trotz guter Grundbräune noch leichten Sonnenbrand bekommen kann. Die Kleene hingegen wird heute wahrscheinlich in Hummerrot durch die Welt gehen. 
Notiz an mich LSF50 für die Kleene ins Handschuhfach
 legen für das nächste Sommertreffen.

Neben der Info, dass es Tantchen schlecht geht und der Aufenthalt im KH kurz bevor steht noch erfahren, dass zwei sehr liebe Menschenkinder heiraten werden und währenddessen einer sehr angenehmen Beschäftigung nachgegangen.

(das freut mich wirklich für Euch - sollte das allerdings ein Witz gewesen
 sein, wird das lebenslangen Marzipanentzug nach sich ziehen)

Interessante Gespräche geführt, mit Herrn U. wichtige Dinge besprochen und den kommenden Urlaub geplant. Wie schön, dass wir bei wichtigen Entscheidungen und Ansichten immer einer Meinung sind und sollte das Wetter uns wirklich einen Strich durch die Rechnung machen, haben wir gsd ein Wellnesshotel gebucht in dem wir sicher keine Langeweile bekommen werden.

Frau Schw. teilte dann um 5 Uhr mit, dass Tantchen seit der Nacht im KH ist.  Jetzt fängt das Bangen wieder an und ich hoffe das sie schnell wieder fit ist.

Die kommende Woche ist  voll und dann geht es rasend schnell in den Urlaub. Ick freu mir und bin gespannt was München und alle anderen Orte auf der Route für Überraschungen präsentieren werden.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Ein komischer Tag geht zu Ende

- Der Geburtstag von Herrn A. war der Anfang vor knapp 24 Stunden.

- Der Tag im Büro ist mit "Jahresendzeitsstimmungswahnsinn" sehr gut beschrieben, wobei ich mir die Frage stelle ob da nicht auch etwas "langsamdrehstdudurchderladenschafftdich" drin ist.

- Das ich wieder einmal auf die Hinterhältigkeit in Person reingefallen bin und mich auch noch zur Verteidigung selbiger hinreißen hab lassen frisst übel an mir.

- Herr D. hat sich heute offiziell das Jawort gegeben und ist damit hoffentlich endlich mit stalken fertig und ich habe Ruhe.

- Der Weg zur Geburtstagsfeier im Kleinen war gefährlich undhat mir endlich die Augen geöffnet, ich weiß jetzt wie eine typisch blonde Friseuse zu einem IQ kommt: sie fährt das hier (der mag zwar flach sein, aber er traf so dermaßen zu)

- Die Feier war angenehm bis auf, ach lassen wir das, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, vielleicht sollte ich darüber mal schlafen, weil ich das alles nur geträumt habe

- Der Heimweg war entspannt.

- Die Nachrichten von einer Person geben ein gutes Gefühl

- Die Nachrichten von anderen Personen hingegen verwirren mich.

Jetzt habe ich kalte Hände und sollte dringend ins Bett gehen, morgen wird ein langer Tag immerhin wartet die Jahresendzeitabschlussfeierwirsindallesupi auf mich, die ich, es muss hier noch mal betont werden, gemieden hätte, wären da nicht vier Menschen die mir wirklich wichtig sind und denen ich damit auch danken will, das sie mich immer mit einem lächelnden Auge das ganze Jahr ertragen und mir so vieles durchgehen lassen.

Achja, das Thema RACK kommt in den nächsten Tagen noch und vielleicht auch noch das ein oder andere. Im Moment gibt es vieles zu berichten und was ich noch sagen wollte:

ick freu mir auf Bärlin und den Januar ganz besonders, denn da hat jemand wirklich [zensiert] Geburtstag und das Geburtstagsgeschenk hab ich schon :-D

Montag, 2. September 2013

Schlaflos

Ich kenne es ja, das ich im Stress entweder nur schlafe oder eben mir die Nächte um die Ohren haue.

In den letzten Tagen bin ich, egal wann ich ins Bett gehe, spätestens um halb fünf wach. Zwischendurch dann noch wirklich unangenehme Traumereignisse, aber das geht vorüber.

Wenn ich dann so wie heute morgen ausschlafen kann ist es ja nicht so schlimm. Ich geh dann einfach eine oder zwei Stunden später wieder ins Bett und schlafe weiter.

Heute habe ich dann die Rechnung ohne diese Geräte gemacht.

Nein, nicht vor dem Haus, nicht in der Nachbarschaft, direkt unter unserem Schlafzimmer um PUNKT SIEBEN UHR!

Hachja...

Mittwoch, 28. August 2013

Moderation

da ich in nächster Zeit nicht anwesend sein werde, ist ab jetzt die Moderation der Kommentare aktiviert.

 Je nach Zeit, Lust und Laune werde ich die Kommentare freischalten oder eben auch erst dann, wenn ich wieder anwesend bin.

 Ich wünsch Euch was da draußen - bis die Tage.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Warum ist es hier so still?

Oh, das ist eigentlich ganz einfach und liegt an vielen Dingen:

- es gibt Momente da ist Schweigen Gold (gut leider im Bloggerleben nicht sinnvoll),
- derzeit beschäftigen mich Themen, die keine Buchstaben finden,
- dann wieder gibt es Buchstabenkombinationen die ohne Hintergrund und
  nicht verständlich wären, beziehungsweise zu denen es keine Buchstabenkombinationen 
  gibt, die hierhin gehören.
- ich habe eine Schreibblockade zum einfach so texten
- ich schreibe im Moment lieber im direkten Austausch oder telefoniere
- es ist zu warm
- und noch so vieles mehr

Eigentlich wollte ich nur mitteilen, ich lebe noch, warte darauf, dass es etwas kühler wird, damit die 2 Pakete aus dem "Männer zeigt Eure Brust" Content auf den Weg gehen können und melde mich wieder ;)

Mittwoch, 19. Juni 2013

Wahrscheinlichkeiten

Nehmen wir eine Internetplattform mit 200.000 Usern aus den DACH Ländern.

96.000 User sind aufgrund ihrer "Ausrichtung" ausgeschlossen.

Bleiben noch 104.000 User,
davon streichen wir wiederum ca. 40% aufgrund ihres Geschlechts.

Bleiben  62.400 übrig, wovon dann ca. 50% wegfallen, weil sie gebunden sind, nicht mehr suchen, nicht teilen wollen oder können oder einfach einen anderen Menschen suchen und davon streichen wir dann noch mal 50% wegen unpassender Vorlieben.

OK wir sind bei 15.600 Usern.

Könnt ihr mir soweit folgen? Gut:

Jetzt wird es nämlich noch komplizierter. Für alle 200.000 User gibt es die

"ich will Dir nicht-", "ich will Dir treffen-" und "ich will Dir Vögeln-" Funktion die man nutzen kann, aber nicht muss, denn wenn einem jemand gefällt kann man ihn ja auch so anschreiben.

Um das Ganze noch komplizierter zu machen, hat sich der Betreiber der Plattform dazu entschlossen, dass man die Funktion nur ANONYM benutzen kann. (hach was wäre das Internet ohne anonyme Beiträge)  

Bedeutet also man geht auf das Tool, bekommt ein Profil angezeigt, mit Inhalten, die der User selber bestimmt, und kann dann auf "ich will Dir..."klicken. Der User, der "ich will Dir treffen" oder "ich will Dir Vögeln" ausgewählt wird, bekommt nun beim nächsten Besuch auf seinem Profil, in Form einer Zahl, angezeigt, dass da jemand Interesse an ihm hat.

AAAABEEEEERRR:

Weder weiß er welches Interesse, noch welcher User mit ihm gerne irgendwas machen würde. Vielleicht soll es vor Körben schützen oder wie ein Lottospiel funktionieren? Wer weiß das schon. Die Zahl ist zugleich die Menge der Interessenten.

Seid Ihr noch dabei? Gut weiter:

Ich habe diese Funktion  nicht benutzt, zum einen bin ich mir gar nicht so sicher, ob ich auf dieser Plattform überhaupt noch richtig bin (veränderte Interessen) zum anderen bin ich trotz aller Bauchgefühlsdinger auch Realist und bei einer Zahl von maximal 15.600 User, über drei Länder verteilt, wovon wahrscheinlich noch mal 4/5  aufgrund von Alter und Aussehen nicht passen, die Wahrscheinlichkeit, dass mir da jemand interessantes, aus der Nähe vorgeschlagen wird, gegen Null tendiert .

Ich habe das Tool aber vor einigen Monaten, als es eingeführt wurde, mal angeschaut, alle "Vorschläge" abgelehnt und wieder geschlossen.

Seit gut vier Wochen leuchtete mir nun jedesmal die 1 entgegen. WOW, da hat also jemand Interesse an Dir, wo Du als Lebensgefährtin des Herrn U. registriert bist und Dein Profil auch eher abweisend wirkt. Kommt bestimmt aus Hintertupfingen und wenn er was von mir will, hätte er mich ja auch nun wirklich anschreiben können!

Gestern Abend dann, ich aktualisierte alle 5 Minuten die Bahnverbindungen für Herrn U., klickte ich auf das Tool, um mir all die Männer anzuschauen, die mir vorgeschlagen werden.

1. Och nö, krasses Gegenteil meiner Präferenzen und 18 Jahre.
2. 76 Jahre - ähm ich bin U40
3. öhm, ähm, huch, lesen, lesen, der sieht interessant aus, kommt aus Goldstückstadt, hat das richtige Alter, die richtigen Interessen, anscheinend Humor - den würde ich gerne mal treffen.

Ich klicke. Firefox verhindert das öffnen eines Pop Up. ÄHM??? Kommt jetzt das "Danke das Du teilgenommen hast" Fenster?

Erlauben

"Herzlichen Glückwunsch!!! Der User Kuschelbär* teilt mit Dir das gleiche Interesse, schreibe ihn an! Wir wünschen Euch viel Glück!!"

Ich bekomme einen Lachanfall, gehe in Gedanken die obigen Zahlen durch und denke ok, dann warte ich mal ab was passiert. Kurz darauf:

Hallo Frau Gold, ich freue mich, dass Du ähnlich denkst wie ich, nun ist meine Neugier ganz geweckt!

Fortsetzung folgt ;)

Nachtrag:
*Kuschelbär ist nicht der Original Name.

Montag, 17. Juni 2013

Begegnungen mit dem Gesetz Teil III



Über 15 Jahre ist es her (ich bin wirklich langsam sch…. alt). Ich sass im Zuschauerraum eines Saals des OLG die Verhandlung war teil-öffentlich. 


Zweite Reihe, vor mir eine Reihe bewaffneter Polizisten. Es ist der Tag der Urteilsverkündung. Die vorherigen Verhandlungstage habe ich ebenfalls live verfolgt. 


Während dieser zwei Tage saß eine Frau neben mir, so wie jetzt auch. Sie war ungefähr so alt wie ich, hübsch, langes, hellbraunes Haar und trug meist eine dunkle Sonnenbrille. Ihr Gesicht wirkte versteinert.


Wir kannten uns nicht. 


Sie schien mit diesem „Fall“ vertraut zu sein. Bei den eigenen Aussagen des „Angeklagten“ zu seiner Person, am ersten Verhandlungstag, wurde sie  zwischendurch laut, dann vom Richter daraufhin gewiesen, das sie Schweigen möge ansonsten würde sie dem Saal verwiesen, woraufhin sie jedes mal antwortete : „ABER DAS IST GELOGEN“, einen Blick zum Staatsanwalt und Anwalt der Nebenklage warf und diese nur leicht den Kopf schüttelten, als ob sie sie beruhigen wollten.

Heute wird das Urteil verkündet:

Der Richter betritt den Saal.


„Bevor ich im Namen des Volkes das Urteil verkünden werde möchte ich hierzu etwas erläutern -“ 

ein kurzes Murmeln geht durch die Zuschauer und dann ist Stille, Totenstille, alle schauen den Richter an.


Die Frau neben mir zittert schon die ganze  Zeit, jetzt schlottern ihre Knie, ich höre wie sie gegeneinander schlagen. 


Er holt noch mal tief Luft:


An deutschen Gerichten wird kein Recht sondern ein Urteil verkündet. Mit dem Urteil, welches ich gleich verkünden werde, kann man nichts wieder gut machen – 

sein Blick hängt auf der jungen Frau neben mir.


Da wir der Geschädigten jede weitere Verhandlung um die Straftaten ersparen möchten, wurde bei der Bemessung der Strafe die Forderungen der Staatsanwaltschaft berücksichtigt, aber hätten wir dieser Folge geleistet, würde das Urteil vom BGH sicher aufgehoben werden und es käme zu einer neuen Verhandlung. 


Es ergeht folgendes Urteil: Der Angeklagte erhält nach § …§…§…§…§… eine Freiheitsstrafe von 7 Jahren und 9 Monaten. 


Die junge Frau springt über die Sitzreihe vor uns, greift an das Holster des vor ihr stehenden Beamten und will dessen Waffe ziehen. Dieser ist schneller, hält Sie fest, umarmt sie, bringt sie so aus dem Saal.


Ich folge ihnen, draußen auf dem Gang sitzt die Frau auf einer Bank. Ihr Weinen geht durch Mark und Bein, der Polizist steht bei einem Kollegen spricht mit ihm, während vier Polizistinnen die junge Frau umkreist haben, eine Polizistin, kaum älter als die Frau, sitzt neben ihr und hält sie im Arm. 

Für einen Moment hört das Weinen auf und ich höre wie die Polizistin sagt: 

Glauben Sie mir Frau K. wenn es eine Chance gäbe, dass Sie dafür nicht selber in das Gefängnis kommen,  wir alle hier würden Ihnen sofort unsere Dienstwaffe geben und sie auf ihn schießen lassen.


Die Verhandlung ist beendet. Der Staatsanwalt und die Anwälte der Nebenklage kommen aus dem Raum, gehen zu ihr sprechen mit ihr. 


Ich gehe, ich habe genug gesehen.  

Freitag, 14. Juni 2013

Begegnungen mit dem Gesetz Teil II


Ich war 23 als ich das erste mal in einem wirklich sehr guten italienischen Restaurant gegessen habe. Franco, der Wirt, stand mit dem damaligen LAG in geschäftlicher Beziehung und wir waren zum Abendessen eingeladen.

Nie zuvor hatte ich solch leckere Vorspeise gegessen und alles was danach aufgetischt wurde war PERFEKT. Franco schaffte es, dass mir sogar Fisch schmeckte.

Wir wurden Stammgäste und irgendwann bürgerte es sich so ein, dass wir gar nichts mehr bestellten sondern Franco uns nur fragte ob wir Fleisch oder Fisch mögen. Unser Tisch war jeden Freitag ab 19 Uhr für uns reserviert. Bezahlen durften wir irgendwann auch nicht mehr, aber Franco setzte sich eigentlich immer zu uns und unterhielt sich angeregt.

Das er sich in mich verliebt hatte, 
gestand er mir als der LGA und ich getrennte Wege gingen, 
aber dazu vielleicht ein anderes mal mehr.

An einem Abend, wir hatten wieder sehr lange bei Franco gesessen und ich hatte genau ein Glas Weißwein getrunken fuhren wir gegen 01.00 nach Hause. Ich bog um die Ecke und sah ca. 150m weiter eine große Absperrung „POLIZEI“ sicher eine allgemeine Verkehrskontrolle.

Was auch immer mir dabei durch den Kopf ging, ich setzte den Blinker bog rechts in die Straße ein, wollte dort drehen und zurück fahren. Immerhin hatte ich ja EIN GLAS WEISSWEIN gegen 20 Uhr getrunken und wenn ich blasen müsste…

Ich war noch nicht richtig in der Straße drin, (vielleicht war ich ein wenig zu schnell abgebogen?) da überholte mich ein Bully, hinter mir blinkte es blau und im gleichen Moment wie der Bully vorbei war, stellte er sich quer vor mich und zwang mich stehen zu bleiben, was ich nur durch eine Vollbremsung schaffte. Mein LGA brüllte mich an ob ich bescheuert sei. Und in ca. 5Meter Abstand stellte sich ein Pkw mit Lichtampel auf dem Dach neben mich.

Ruhig einatmen Frau Gold. RUHIG.

Der Motor lief noch und ich überlegte gerade was nun zu tun ist, da brüllt jemand auf der Fahrerseite

„MOTOR AUS UND LANGSAM AUSSTEIGEN! BEIFAHRER BLEIBT SITZEN“.

Warum waren so viele Leute um das Auto rum? Wieso sahen die so komisch aus? Was hatten die da in der Hand? Mir wurde leicht schlecht.

Warum ich abgebogen sei, wo ich doch wisse, das es sich um eine Sackgasse handelt, ob ich vor der Kontrolle flüchten wollte? Ob ich was zu verbergen hätte?

PAPIERE ZEIGEN! Ob ich sie verstehe?

Ganz viele Fragen prasselten auf mich ein und ich konnte die ganze Zeit meinen Blick nicht hiervon nehmen.

Im Auto noch hatte mir der LGA meine Papiere aus der Handtasche gegeben und in die Hand gedrückt, die hielt ich meinem Gegenüber hin und sagte „ich habe im Restaurant Franco etwas liegen lassen und das ist mir gerade eingefallen, deswegen wollte ich hier drehen und zurück fahren“.

Noch immer schaute ich auf den Lauf, der zwar nicht mehr ganz auf mich gerichtet war aber immer noch in meine Richtung zeigte.

Dann geschah etwas seltsames:

Einer der Männer, die am Bully standen, rief etwas und mein Gegenüber drückte mir die Papiere in die Hand und wünschte gute Fahrt.

So schnell wie sie gekommen waren, waren sie wieder weg.

Der LGA sagte er hätte was von „Einsatz …“ gehört. Ich steckte mir eine Zigarette an, setzte zurück und fuhr zu Franco, der gsd noch vor Ort war. Das Auto blieb nach zwei Flaschen Wein und einigen Grappa stehen.

Seit dieser Nacht habe ich panische Angst vor Polizeikontrollen und beginne schon zu zittern wenn längere Zeit ein Streifenwagen hinter mir herfährt.

Dienstag, 11. Juni 2013

Mir Stinkts II

Die Quelle des Gestanks ist gefunden. Hier stinkt es seit gut einer Stunden nicht mehr.

Heute morgen um 3 Uhr hat es mal eben in einer Aromastofffabrik, die 40 km nord östlich von hier liegt,  gebrannt - upps - das es so lange dauert, also etwas über 10 Stunden, bis man der Ursache des Gestanks auf die Schliche kommt ist ja wirklich beruhigend!

Es bestand auch kein Gefahr für die Gesundheit!

Da bin ich ja echt beruhigt,
 dass über das Gestinkzeug,
 die Macher der EU-Gefahrenkennzeichnung
 keine Ahnung hatten. 

Der Gedanke, dass da bei der Berichterstattung was nicht stimmt ist ABWEGIG.

So ein Stoff der in einer so geringen Konzentration austritt, dass er sich über 10 Stunden in einer bewegten Atmosphäre als Duftwolke halten kann,  ist ganz sicher so gering konzentriert, das er ungiftig und somit absolut ungefährlich ist.

JAWOLL!!

Mir stinkts

also nicht nur mir, Allen.

Über Goldstückstadt liegt der "Duft" von Maggi.

Schon beim Aufstehen hatte ich den Geruch in der Nase, dachte allerdings das einer der Nachbarn schon in der Küche steht oder gestern etwas übertrieben hat.

Auf dem Weg zur Arbeit dann im Radio die Information, dass dieser Mief über der ganzen Stadt hängt. Die Feuerwehr hat schon eine Messung vorgenommen und nichts gefährliches gefunden. Ein Mitarbeiter der Stadt ist im KH angeblich deswegen und über das Tw...Vögelchen wird gerade die Nachricht verbreitet, dass die Stadt Köln bei einer Kindertagesstätte angerufen hätte und die Fenster sollten zu bleiben.

Ja ne is klar. Alle Messungen sind ohne Ergebnis und da sich gerade um 11.30 langsam der Mief verzieht ist auch keine Gefahr davon ausgegangen?

Solche Meldungen erinnern mich immer an die Zeit, als der Willimann (seines Zeichens Feuerwehrmann) noch in der Nähe wohnte. Er rief eines Tages aus einem Einsatz an:

Frau Gold, Du schließt jetzt die Fenster und bleibst Zuhause bis ich Dich wieder anrufe. 

Aber Willimann, im Radio haben sie doch gerade gebracht, dass durch den Brand der Kunststofffabrik im Dorf keine Gefahr ausgeht.

Frau Gold ich habe gesagt....ich erklär Dir das heute Abend und bleib Zuhause. Willifrau oder ich melden uns, wenn ich vom Einsatz zurück bin.

Am Abend sahen wir uns nicht, Willifrau rief an und teilte mit, dass Willimann und Willisohneins noch weiter im Einsatz wären. Das Radio brachte regelmässig die Information, dass keine Schadstoffe gemessen wurden, aber man aufgrund der Geruchsbelästigung ruhig die Fenster geschlossen halten sollte. 

Willimann war am nächsten Tag Zuhause und erklärte, dass egal bei welchem Einsatz die rausgegebenen Werte immer ungefährlich wären, dass dies unter anderem zur Vermeidung von Panik sowie zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen gemacht werden würde. 

Die Werte beim Brand der Kunsstofffabrik wären teilweise weit über der zulässigen Grenze gewesen, das wurde übrigens auch 2 Jahre später durch die Presse bekannt. Folgen hatte es keine.

Nehme ich also so einen beißenden Geruch wahr, der dann auch noch über der ganzen Stadt hängt, sich über Nachbarstädte und wirklich weitläufig verteilt, höre das man die Ursache dafür nicht findet und alle Messungen keine erhöhten Werte ergeben, frage ich mich was die messen und wen die für dumm verkaufen wollen. Egal was es ist, es wird eine chemische Zusammensetzung haben und die kann man nachweisen. Vielleicht schwierig aber man kann. 


Eins weiß ich sicher, in den nächsten Monaten und Wochen möchte ich keinen Liebstöckl in der Küche und keine Suppe..... 

Außerdem kratzt mein Hals und meine Augen brennen...

 

Mittwoch, 29. Mai 2013

Grundsteinlegung

Heute jährt sich der Tag der Grundsteinlegung zum 40. mal.

Grundsätzlich ein guter Tag, denn sonst würde ich heute nicht existieren. Doch damit verbunden ist auch ein Geburtstag, den ich in den letzten Jahren immer gut ausblenden konnte.

Heute nicht. Die Geister kommen wieder, wenn mir jemals jemand wirklich garantieren kann, dass Geister für alle Ewigkeit in das Grau des Vergessens verschoben werden können, ich werde fast alles dafür tun.
Ja, Sie lesen richtig nur fast alles.

Es stimmt, dass sie mit der Zeit ihren Schrecken verlieren, dennoch erinnern sie mit Unbehagen an eine Zeit die im Grau des Vergessens besser aufgehoben ist. 

Ich kann nicht gratulieren, es wäre gelogen - ich will nicht gratulieren, jedenfalls nicht den Grundsteinlegern. 

Dafür gratuliere ich gerne dem Herrn T. und freue mich, dass es einen symphatischen und netten Menschen gibt, den ich kenne, der eben an diesem eigentlich schlechten Tag Geburtstag hat, denn dadurch verliert der Tag auch einen Teil des Grauens.

Montag, 27. Mai 2013

Ablenkung am Wochenende

Es ist leer und so unsagbar still.

Wir haben es Freitag schon nicht lange Zuhause ausgehalten. Nachdem alles weggeräumt war, sind wir geflüchtet, waren bei dem besten Freund und anschließend essen. Das Bier tat seine Wirkung und zumindest Herr U. konnte tief und fest schlafen.

Samstags sind wir ja sowieso immer schon unterwegs gewesen, mit Einkäufen und dem Besuch beim besten Freund. Herr U. bastelt seit einigen Monaten dann an der bzw. den neuen Pfeifen und ich habe den Samstag genutzt um unser Auto von Fell und Staub zu befreien. Zuhause waren wir kur vorm Anpfiff, daher ging der Abend dann auch schnell zu Ende.

Gestern den ganzen Tag Wellness und Sauna, schlafen und lesen um dann wieder zu schwitzen.

Aber wenn wir nach Hause kommen, sieht man es uns an, die Ablenkung hält genau bis zur Aufzugstür, wo wir, wenn er nicht mit uns unterwegs war,  immer schon sein "endlich seid ihr wieder da-bellen" hörten. Die Wohnung ist fremd geworden und auch wenn wir ursprünglich aus einem anderen Grund umziehen wollten, wird es jetzt noch dringlicher.

CUT

Ich lese im Moment ein Buch "Goldstück" - eine Freundin schenkte es mir, aufgrund meines Spitznamens - sie hat nur den Titel gesehen und zugegriffen. Irgendwie ein süsses Buch, in dem die "Heldin" über positive Energie ihr Leben in den Griff bekommen soll. Nun gut vielleicht klappt es ja mit der Wunschliste ans Universum ;)

Ich werde berichten...

Donnerstag, 2. Mai 2013

Vorbei

der 1. Mai.

Schön war er. Zu A. gefahren mit einem Korb voller Leckereien. Frischer Spargel, Frühlingskartoffeln, gelber Sosse und natürlich Parma- und gekochter Schinken.

Anstatt erwarteter 2 Personen vor Ort, waren es direkt 5, aber kein Problem, der Grill wurde gerade angeworfen und so passte alles bestens zusammen.

Es tat gut - seelen gut. Etwas intensiver noch, dann bin ich absolut rundrum zufrieden...

Noch knapp 2 Tage dann bin ich für 1 Woche Strohwitwe und habe nur den Kleinen auf den ich Rücksicht nehmen muss. Der Plan für die Woche steht, mal sehen wie weit ich ihn umsetzen kann...

Dienstag, 30. April 2013

Tanz in den Mai...

was fällt mir dazu ein?
  • Das mir letztes Jahr einer für dieses Jahr versprochen wurde. -wird nicht passieren.
  • Mit 24 am 30. April in Berlin in eine Demo gekommen und mich gewundert, warum da so viele Uniformen unterwegs sind. Das der eine Uniformierte mich bis zur U-Bahn begleitet hat, lag wohl daran, dass ich ziemlich hilflos war, als einen halben Meter neben mir ein Pflasterstein landete. Es hat mich aber auch keine der Kolleginnen daran erinnert, dass es brenzlig werden könnte. 
  • Am gleichen Abend dann alleine in den Lieblingsclub mit den Öffentlichen gefahren um dort vom "Chef" noch direkt ein "bist du wahnsinnig, heute alleine durch die Stadt zu fahren" zu hören. 
  • Ein Jahr später das erste und letzte mal bisher, wirklich in den Mai getanzt. 
  • Vom 18.-22. jedes Jahr Maibaumwache gehalten. Schlägereien der "Männer" verhindert, gezeltet, im Auto geschlafen. Maibäume im Nachbardorf geklaut, weil sich die "Männer" nicht getraut haben, aber mit weiblicher List und der Hilfe von drei Mädels klappt auch das.
  • Mit dem MotorradClub des W. eine Tour gemacht die für einen der Fahrer mit über einem Jahr Aufenthalt im KH endete. 
  •  In den 80ern endete das Grillen auf dem Truppenübungsplatz an diesem Tag für den Erzeuger im KH und für mich mit Schock ebenfalls. Dabei war doch nur das Messer abgerutscht und hatte den Finger mitgenommen.
  •  Endlich ist es überall grün und ich mag Waldmeister. 
Und Ihr so?

Freitag, 26. April 2013

Prüfungen

Prüfen kann man vieles.

Was mich dann doch immer wieder wunderst, sind Menschen die andere Menschen auf "Zuverlässigkeit", "Treue" und anderes  prüfen und sei es, indem sie sich in Chats anmelden, als jemand fremdes ausgeben um dann zu checken wie weit der andere geht.

Ich kann vieles verstehen und gerade mit dem was in den letzten Jahren passiert ist, wäre sicher auch ein gewisses Maß an misstrauen verständlich , aber wenn es keine festen Absprachen gibt, finde ich solche "Prüfungen" recht haltlos um nicht zu sagen albern.

Ich lebe schon immer nach dem Prinzip:

"Wenn Dir mein Herz gehört, vertraue ich Dir blind und kompromisslos,
 so lange bis Du mir das Gegenteil beweist." 
Wenn Du das dann allerdings tust, friert die Hölle zu und zwar ebenso kompromisslos.

Es mag dumm sein, optimistisch, blauäugig, verklärt, was auch immer, aber so ticke ich und es haben schon genug versucht das zu ändern, eher geht der Teufel zur Beichte als das ich meinen Glauben an das Gute im Menschen verlieren werde. Auch wenn ich manchesmal fluche...